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Wieder mehr Verkehrsopfer

Dienstag, 19. Februar 2008, 9:36 Uhr, Aktualisiert 20.02.2008, 10:35 Uhr

Motorradfahrer und Fussgänger besonders gefährdet

Im letzten Jahr sind 384 Menschen auf Schweizer Strassen ums Leben gekommen - 14 mehr als 2006. Der Direktor des Bundesamtes für Strassen Rudolf Dieterle erhofft sich mit dem neuen Massnahmenpaket «Via sicura» eine Minderung, wie er gegenüber «Kassensturz» betonte.

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Im Vergleich zum Vorjahr sind deutlich mehr Motorradfahrer tödlich verunfallt: 2007 waren es 82, 2006 noch 69.

Deutlich weniger Tote gab es unter den Fahrradfahrern. Die Zahl sank von 35 auf 30. Die Zahl der Schwerverletzten nahm mit 3 Prozent leicht zu - auf 5235 Personen. Dies geht aus einer Umfrage der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) bei den Kantonen hervor.

Immer mehr Menschen werden auf Fussgängerstreifen angefahren und schwer verletzt. Mit 334 Schwerverletzten nahm die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent zu. Die bfu fordert, dass die Gemeinden die Zebrastreifen den Bedürfnissen der Fussgänger besser anpassen.

Auf Anfrage der SF-Sendung «Kassensturz» erklärt der Direktor des Bundesamtes für Strassen, Rudolf Dieterle, dass jedoch nicht nur das Erstellen einer sicheren Infrastruktur zum Erfolg führe, sondern vor allem auch die Sensibilisierung und Erziehung aller Verkehrsteilnehmenden. Im Massnahmenpaket «Via sicura» sei zudem das Augenmerk auf eine nochmals erhöhte Sicherheit der Fahrzeugaustattung geworfen.

Auf die Kritik von «Kassensturz», wieso solche Massnahmen nicht schon früher getroffen wurden, meinte Dieterle, dass die Rechtsetzung, z.b. gerade für die Fussgänger durchaus auf einem guten Niveau sei, jedoch bei der Umsetzung von sicherheitsfördernden Hilfmitteln wie Troittoirinseln ein Vollzugsproblem bestehe. Der Bund dürfe zudem Gemeinden und Kantonen nicht einfach finanzieren.

Hauptursache bei Unfällen mit Toten oder Schwerverletzten sind noch immer überhöhte Geschwindigkeit und Alkohol. In beiden Fällen ging die Zahl allerdings leicht zurück. Gemäss der bfu nahm die Wirkung der 0,5-Promille-Grenze aber ab.

Die bfu stellt zudem fest, dass das Ziel des Bundesrates, die Zahl der Verkehrstoten bis ins Jahr 2010 auf unter 300 zu senken, noch nicht erreicht wurde. Man sei zwar auf dem richtigen Weg, aber noch lange nicht am Ziel.

(sda)

Kommentare aktiv...

moment

Verfasst am: 19.2.2008 18:18

ansonsten...

...eine gute Idee. Und wer nicht besteht, kriegt... mehr

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moment

Verfasst am: 19.2.2008 18:16

"umfahren"?

Meinen Sie damit "drum herum fahren"... mehr

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pele

Verfasst am: 19.2.2008 17:32

eine rennstrecke muss her,

damit man lernen kann, wie man leute auf dem... mehr

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