International
Vorbereitung für Verbot von Streumunition
Abschlussverhandlungen im Mai
Delegierte aus mehr als 120 Staaten sind in Neuseeland zusammengekommen, um letzte Vorbereitungen für ein internationales Verbot von Streubomben zu treffen. An der Konferenz in der Hauptstadt Wellington sind 41 der 76 Staaten beteiligt, deren Streitkräfte Streumunition lagern.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Wichtige Produzenten dieser Waffen wie die USA, Russland, China und Pakistan haben aber lediglich Beobachter geschickt.
«Wir wollen diejenige Streumunition verbieten, die inakzeptable Schäden in der Zivilbevölkerung anrichtet», sagte der neuseeländische Konferenzleiter. Der Prozess für ein Verbot dieser Waffen wurde vor einem Jahr in Oslo gestartet. Zu den Initiatoren gehörten neben Norwegen auch Österreich, Irland, Neuseeland, Mexiko und der Vatikan.
Die Vorbereitungskonferenz in Wellington verfolgt das Ziel, die zu verbietende Munition präzise zu definieren. Die Abschlussverhandlungen der Diplomaten sollen dann im Mai in Irland stattfinden.
Der neuseeländische Abrüstungsminister Phil Goff sagte, der letzte Ansporn für die Bemühungen um ein Verbot der Streubomben sei 2006 vom Einsatz dieser Waffen im Krieg Israels gegen die libanesische Hisbollah-Miliz ausgegangen. Nach dem Verbot der Landminen sei die «Streumunition die gefährlichste Waffen, die wir heute haben», sagte Goff.
Bei der Streumunition handelt es sich um Pakete mit mehreren hundert oder tausend einzelnen Sprengsätzen, die über dem Boden explodieren. Die Explosionswirkung erfasst etwa eine Fläche von der Grösse eines Fussballfeldes ab. Allerdings explodieren meist 10 bis 40 Prozent der Sprengsätze nicht sofort und stellen danach eine tödliche Gefahr dar.
Bei der kleinsten Berührung können sie explodieren. Opfer sind häufig Kinder, die sich wegen Form und Farbe für die Sprengsätze interessieren. Streumunition wurde auch im Irak, im Kosovo-Krieg und in Afghanistan eingesetzt.
(ap/bosl)
Meldungen im Tagesverlauf
- Weirather: «Podestplatz in Abfahrt war Überraschung»
- Die USA auf der Suche nach altem Glanz
- Napoli verliert im Cup, Lazio mit verrücktem Sieg
- Von Bergen verletzt und für Nati fraglich
- Bittere Rache an Exil-Syriern in der Schweiz
- USA: Startschuss zur «atomaren Renaissance»
- Barack Obama, der «Beschützer der Mittelschicht»
- Berlinale: Prominenz schlottert auf dem roten Teppich
- Das Aus für Spaniens «Tyrannenjäger»
- Kadetten-Kantersieg gegen desolates Sarajevo
- Tschagajew schimpft über Genfer Justiz – und isst wieder
- Wer seine Gesundheit als sehr gut einschätzt, lebt länger
- Machtkampf im Ferienparadies Malediven
- Sarkozy will AKW Fessenheim nicht abschalten
- Credit Suisse hat ein mageres Jahr hinter sich
- Berlinale-Eröffnung: Glamourös und politisch


Hart, härter, am härtesten – Kleine Schneebader in der Ukraine
«Costa Concordia»: Angst vor Umweltdesaster hält an
Das Aus für Spaniens «Tyrannenjäger»
Verschneiter Ätna spuckt Lava
Bittere Rache an Exil-Syriern in der Schweiz
USA: Startschuss zur «atomaren Renaissance»
Barack Obama, der «Beschützer der Mittelschicht»
Berlinale: Prominenz schlottert auf dem roten Teppich
Dutzende tote Vögel im Berner Jura
Tödlicher Unfall: Verfahren gegen Staatsanwältin
Bahnhofstrasse so teuer wie noch nie
Häufige Eisenbahn-Suizide von Schweizer Jugendlichen
Hersteller will Preis für Gripen senken
Transparenz bei Kampfjet-Beschaffung gefordert
Neue Banknoten kommen frühestens 2013















JPS
Verfasst am: 18.2.2008 9:51
Fantasiereich vs. Fantasielos
Ist da einer auf einer Hühnerfarm beim... mehr
Zustimmen
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten