International
Mindestens 37 Tote bei Anschlag in Afghanistan
Opfer ausschliesslich Zivilpersonen
In der südafghanischen Provinz Kandahar sind beim zweiten schweren Selbstmordanschlag innerhalb von 48 Stunden mindestens 37 Menschen getötet worden.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Der Attentäter steuerte in der Stadt Spin Boldak nahe der pakistanischen Grenze ein mit Sprengstoff beladenes Auto auf einen kanadischen Militärkonvoi und löste die Explosion auf einem belebten Markt aus.
Bei den Toten handelt es sich nach amtlichen Angaben ausschliesslich um Zivilpersonen; drei kanadische Soldaten wurden leicht verletzt. Die Soldaten der NATO-Schutztruppe ISAF leisteten vielen der mindestens 30 Verletzten Erste Hilfe, wie ein ISAF-Sprecher mitteilte. Einige Verletzte wurden über die Grenze nach Pakistan in ein Krankenhaus nach Chaman gebracht.
Am Sonntag wurde auf einem Feld am Rand der Provinzhauptstadt Kandahar der schwerste Anschlag seit dem Sturz des Taliban-Regimes 2001 verübt: Ein Selbstmordattentäter riss gut 100 Menschen mit in den Tod.
Die ersten Opfer wurden bereits beigesetzt. Rund 1500 Angehörige und Freunde gaben ihnen das letzte Geleit. Der prominente Milizenführer und Taliban-Gegner Abdul Hakim Dschan wurde schon am Sonntagabend von Verwandten und Angehörigen seines Stammes zu Grabe getragen.
Ein Sprecher der islamisch-fundamentalistischen Taliban wies eine Verantwortung für den Anschlag vom Sonntag zurück, was die Organisation bei einer hohen Zahl ziviler Opfer angeblich immer macht. Der Afghanistan-Experte Antonio Giustozzi von der London School of Economics sagt, es sei nicht auszuschliessen, dass der Anschlag vom Sonntag von Rivalen Dschans in Arghandab verübt worden sei.
(ap/webj)
Meldungen im Tagesverlauf
- Weirather: «Podestplatz in Abfahrt war Überraschung»
- Die USA auf der Suche nach altem Glanz
- Napoli verliert im Cup, Lazio mit verrücktem Sieg
- Von Bergen verletzt und für Nati fraglich
- Bittere Rache an Exil-Syriern in der Schweiz
- USA: Startschuss zur «atomaren Renaissance»
- Barack Obama, der «Beschützer der Mittelschicht»
- Berlinale: Prominenz schlottert auf dem roten Teppich
- Das Aus für Spaniens «Tyrannenjäger»
- Kadetten-Kantersieg gegen desolates Sarajevo
- Tschagajew schimpft über Genfer Justiz – und isst wieder
- Wer seine Gesundheit als sehr gut einschätzt, lebt länger
- Machtkampf im Ferienparadies Malediven
- Sarkozy will AKW Fessenheim nicht abschalten
- Credit Suisse hat ein mageres Jahr hinter sich
- Berlinale-Eröffnung: Glamourös und politisch


Hart, härter, am härtesten – Kleine Schneebader in der Ukraine
«Costa Concordia»: Angst vor Umweltdesaster hält an
Das Aus für Spaniens «Tyrannenjäger»
Verschneiter Ätna spuckt Lava
Bittere Rache an Exil-Syriern in der Schweiz
USA: Startschuss zur «atomaren Renaissance»
Barack Obama, der «Beschützer der Mittelschicht»
Berlinale: Prominenz schlottert auf dem roten Teppich
Die wertvollste Münze Deutschlands
Wer seine Gesundheit als sehr gut einschätzt, lebt länger
Dutzende tote Vögel im Berner Jura
Tödlicher Unfall: Verfahren gegen Staatsanwältin
Hersteller will Preis für Gripen senken
Transparenz bei Kampfjet-Beschaffung gefordert
Häufige Eisenbahn-Suizide von Schweizer Jugendlichen
Neue Banknoten kommen frühestens 2013














