Schweiz
Schmid kritisiert SVP-Repressionen
Erneut spitze Bemerkungen nach Muba-Rede
In einem Interview mit dem «Landboten» spricht der SVP-Bundesrat Samuel Schmid von Repressionen gegen Personen innerhalb der Partei. «Wenn einer nicht spurt, dann muss er gehen.»
Artikel bewerten
Artikel teilen
Im Interview nimmt Bundesrat Schmid Bezug auf die Worte des Präsidenten seiner Ortspartei in Rüti bei Büren (BE), der in einem Zeitungsinterview von Hinweisen auf «braune Tendenzen» in der SVP gesprochen hatte.
«Seine Worte mögen etwas grob sein», sagte Schmid. «Aber inhaltlich ist seine Kritik nicht einfach falsch.» Es gebe innerhalb der SVP Repressionen gegen Personen, und es gebe Ausschlussbegehren.
Der Bundesrat selbst hofft nicht, dass er und Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf aus der Partei ausgeschlossen werden. «Aber klar, mit der Art, wie in der SVP heute politisiert wird, kann man alle Statuten so abändern, dass der Ausschluss rechtlich möglich wird.»
Dass er wieder in die Fraktion aufgenommen wird, glaubt Schmid eher nicht. «Bisher sind die Zeichen nicht sehr ermutigend.» Er hoffe zwar, dass sich das Verhältnis normalisiere. «Aber ich werde dafür vor der Fraktion nicht auf die Knie gehen.»
Schmid hatte bereits am Freitag an einer Rede zur Eröffnung der Muba 2008 in Basel etliche Spitzen gegen die SVP geschossen. So machte er beispielsweise ein Fragezeichen hinter die Oppositionsrolle der SVP. Es sei zwar legitim, aber «insofern speziell, als dass in unserem System das Volk die Opposition ist».
SVP-Präsident Ueli Maurer reagierte auf die Spitzen und bezeichnete Schmid in der Sendung «10vor10» des Schweizer Fernsehens als «klinisch tot» für die Partei. Schmid vertrete die SVP nicht und habe sich darum auch nicht in die Politik der Partei zu mischen.
(sda/bosy)
Meldungen im Tagesverlauf
- Autofahrer rast in Menschengruppe – 1 Toter und 5 Verletzte
- Falsche IT-Supporter: Bei Anruf Betrug
- Bewegendes Debüt im Team von Köbi Kölliker
- Regeln fürs sichere Eislaufen
- Rom: Ewige Stadt zittert vor «ewigem Winter»
- Das Aus für Spaniens «Tyrannenjäger»
- Kälte bringt vielen Bauarbeitern Einbussen
- Gomez trifft wieder - Montreal siegt gegen Islanders
- Jetzt ist auch Paul McCartney ein «Star»
- Brasilien: Polizeistreik gefährdet Karneval
- Eurogruppe setzt Griechenland Ultimatum bis Mittwoch
- Ems-Chemie trotzt Frankenstärke
- UBS und CS mit «eklatanten Schwächen im Investment-Banking»
- Bittere Rache an Exil-Syrern in der Schweiz
- Syrien: EU will Russland zu Veto-Verzicht bewegen
- FBI-Akte: Steve Jobs von US-Geheimdienst umworben


Autofahrer rast in Menschengruppe – 1 Toter und 5 Verletzte
Bittere Rache an Exil-Syrern in der Schweiz
FBI-Akte: Steve Jobs von US-Geheimdienst umworben
Hart, härter, am härtesten – Kleine Schneebader in der Ukraine
Rom: Ewige Stadt zittert vor «ewigem Winter»
Das Aus für Spaniens «Tyrannenjäger»
Kälte bringt vielen Bauarbeitern Einbussen
US-Rechtsprofessor: «Nichts wirkt abschreckender als eine erhängte Bank»
Mann bei Hausbrand in Horw getötet
Rohrleitungsbruch in der Berner Altstadt
Transparenz bei Kampfjet-Beschaffung gefordert
Hersteller will Preis für Gripen senken
Neue Banknoten kommen frühestens 2013


















Peter Schweizer
Verfasst am: 18.2.2008 10:50
SVP Diktator
Was SVP Spitze zur Zeit macht, hat nichts mit... mehr
Zustimmen
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
Peperoni
Verfasst am: 17.2.2008 14:15
Quo vadis SVP?
... in die Opposition? Bereits durch alle... mehr
Zustimmen
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
Peter Kalus
Verfasst am: 17.2.2008 13:28
Primitiv
Wenn ein Parteipräsident eine Aussage... mehr
Zustimmen
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten