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Im Januar 2009 sollen die ersten Module im Tessin produziert werden. Der Businessplan der Pramac rechnet in einer ersten Phase mit einer jährlichen Produktion von 250'000 Modulen, wie die Firma am Mittwoch an einer Medienkonferenz in Vezia bei Lugano bekannt gab.
Die Produktionsanlagen werden von Oerlikon Solar geliefert, dem eigenen Angaben zufolge weltweit einzigen Anbieter felderprobter und schlüsselfertiger Lösungen für die Massenproduktion von Silizium Dünnschichtsolarmodulen.
Die Dünnschicht-Technologie ist im Vergleich zu den herkömmlichen Solarzellen günstiger und effizienter. Die Module können wie Fenster montiert werden.
Mehrere Standorte geprüft
Pramac erhofft sich, mit diesem Produkt in Italien und Europa zu einem der führenden Solarenergie-Lieferanten aufzusteigen. Bisher hat sich das toskanische Unternehmen vorab als Hersteller von Stromgeneratoren und Flurfördergeräten einen Namen gemacht.
Für die Solarfabrik hatten die Firmenchefs mehrere Standorte geprüft, unter anderem in Süditalien, Osteuropa und Spanien. Für das Tessin gaben einerseits die tiefe Steuerbelastung, andererseits die gute Infrastruktur sowie die Nähe zu den universitären Forschungszentren den Ausschlag, wie Pramac-Chef Paolo Campinoti vor den Medien sagte.
Ferner stellte der Kanton Tessin der Pramac einen Förderbeitrag in Aussicht. Über dessen Höhe konnte Arnoldo Coduri, der Direktor der kantonalen Wirtschaftsabteilung, auf Anfrage allerdings noch keine Angaben machen.
(sda/stom)
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