Schweiz
WEF schliesst seine Pforten
Positive Bilanz von Veranstaltern und Behörden
Seit Mittwoch hatten knapp 2500 Teilnehmer am WEF im Bündner Skiort Davos diskutiert. Der Anlass ist aus Sicht der Sicherheitskräfte und Behörden reibungslos und ohne Probleme zu Ende gegangen.
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«Die Einsätze am diesjährigen WEF verliefen planmässig, problemlos und in guter Atmosphäre», teilte die Kantonspolizei Graubünden mit. Auf die Personenkontrolle für Zugreisende in Fideris verzichtete die Polizei - wie schon im letzten Jahr.
Auch die Armee zieht ein positives Fazit. «Es ist sehr gut gelaufen», sagte ein Militärsprecher. Während des WEF leisteten täglich ungefähr 3000 bis 4000 Angehörige der Armee in und um Davos Dienst.
Der Luftraum über Davos war bis Sonntagnachmittag gesperrt, als die letzten Staatschefs und Regierungsmitglieder Davos verliessen. Die Schweizer Luftwaffe zählte während der Veranstaltung drei Luftraumverletzungen.
Auch der WEF-Ausschuss der Bündner Kantonsregierung lobt den Einsatz der Sicherheitskräfte: Die Aufträge seien vorbildlich erfüllt worden. Zudem zeigt sich der Ausschuss erfreut, dass WEF-Kritikerinnen und Kritiker im Graubünden - etwa an einer Kundgebung in Davos - auf Gewalt verzichteten.
Der Direktor des Weltwirtschaftsforums WEF, André Schneider, hat ebenfalls eine positive Bilanz gezogen. Die Organisatoren des fünftägigen Grossanlasses seien sehr zufrieden, sagte Schneider in einem Interview des Schweizer Fernsehens (SF).
Die Beteiligung sei ausgezeichnet gewesen. Inhaltlich seien wichtige Diskussionen darüber geführt worden, was an der Finanzarchitektur geändert werden müsse, um Probleme wie die aktuelle Krise künftig zu vermeiden.
Angereist waren neben Konzernchefs und Wirtschaftsberatern auch UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon und fast 30 Staats- und Regierungschefs, darunter der britische Premier Gordon Brown sowie die Präsidenten Afghanistans und Pakistans, Hamid Karsai und Pervez Musharraf. Stargast war US-Aussenministerin Condoleezza Rice, die mit Bundespräsident Pascal Couchepin die 38. Jahrestagung in Davos eröffnete.
In diesem Jahr war weniger Show-Prominenz vor Ort als in früheren Jahren, als sich die Presse auf Hollywood-Grössen wie Angelina Jolie und Brad Pitt stürzte und das WEF Gefahr lief zum Promi-Spektakel degradiert zu werden. Einzig Rockstar Bono von der irischen Band U2 kam nach Davos.
(ap/sda/wenn/bers)
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Domenico
Verfasst am: 28.1.2008 18:40
Ganz im Gegenteil
jetzt kehrt wieder Langeweile im Bundesrat ein!
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Paul
Verfasst am: 28.1.2008 17:03
Pomp in Davos
Ein wichtiger Punkt wurde noch vergessen. Die... mehr
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hopp hopp
Verfasst am: 28.1.2008 16:40
wef fertig
jetzt wird wieder geschuftet! die nutzlose zeit... mehr
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