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400 Gäste am Open Forum Davos

Sonntag, 27. Januar 2008, 15:17 Uhr, Aktualisiert 28.01.2008, 11:24 Uhr

Couchepin nahm an Panel teil

Rund 400 Menschen - unter ihnen auch Bundespräsident Pascal Couchepin - haben am sechsten Open Forum in Davos teilgenommen. An dem Anlass, der den offenen und kritischen Dialog ermöglicht, standen sieben öffentliche Debatten auf dem Programm.

Aufnahme von den Publikumsreihen am Open Forum. Einige Zuhörer benutzen Kopfhörer.
Das Forum für «Andersdenkende» stiess beim Publikum auf grosse Resonanz. (swiss-image)

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Das Open Forum sei erfolgreich verlaufen, teilten der Schweizerische Evangelische Kirchenbund SEK und das WEF mit. Die Debatten seien kontrovers, offen und beharrlich gewesen. Dies sei neben den Rednern vor allem der Öffentlichkeit zu verdanken, die die Debatten engagiert mitgestaltet haben.

Insgesamt standen sieben öffentliche Debatten auf dem Programm. Die Teilnehmer, die jeweils zur Hälfte vom SEK und zur Hälfte vom Weltwirtschaftsforum eingeladen waren, sorgten durch ihre fundierte Innenperspektive für spannende Debatten, wie die beiden Veranstalter schreiben.

Das Publikum habe durch gezielte Fragen und Statements die auf dem Panel vertretenen Spitzen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sensibilisiert. So setzte sich die Debatte über die «Rückkehr des Religiösen» auch mit der Schweizer «Minarettinitiative» auseinander.

Die Panels zur Zukunft der USA und Russlands zeigten, dass zu einem vollen Erfassen einer Problemlage das unvoreingenommene Anhören aller Seiten nötig ist. Auch Bundespräsident Pascal Couchepin hat am Samstag an einem Panel teilgenommen.

Wie schon in seiner WEF-Eröffnungsrede betonte er die Bedeutung des Open Forum Davos. Hier sei der Ort geschaffen, wo Andersdenkende zu Wort kommen könnten. Das Open Forum Davos wird auch im kommenden Jahr wieder durchgeführt.

(ap/wenn)