Inhalt

Bundesräte haben am WEF viel zu tun

Samstag, 26. Januar 2008, 15:57 Uhr, Aktualisiert 28.01.2008, 11:25 Uhr

Volle Agenden bei Couchepin, Merz und Schmid

Der Empfangsreigen der Schweizer Bundesräte am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos hält an. Bundespräsident Pascal Couchepin traf seine Amtskollegen aus Litauen, Österreich und Japan. Bundesrat Merz sprach unter anderem mit dem Direktor des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn.

Couchepin sitzt in einem Halbkreis mit weiteren Personen zusammen. Die Blicke sind auf eine Frau gerichtet, die in ein Headset spricht.
Bundespräsident Couchepin hat anlässlich des WEF in Davos zahlreiche Amtskollegen getroffen. (swiss image)

Bundespräsident Pascal Couchepin sprach mit seinem litauischen Amtskollegen Valdas Adamkus über Energiefragen. Anschliessend traf er Österreichs Bundeskanzler Alfred Gusenbauer. Themen dieses Gesprächs seien die Integration von Muslimen und die Umsetzung der EU-Klimapolitik in Österreich gewesen, sagte Couchepins Sprecher.

Am Samstag ist zudem ein Treffen Couchepins mit dem japanischen Ministerpräsidenten Yasuo Fukuda geplant.

Finanzminister Hans-Rudolf Merz sprach derweil in Davos mit dem Direktor des internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn. Thema des informellen Treffens am Rande des WEF war die Stimmrechtsreform in der Bretton-Woods-Institution.

Die Schweiz hat Stimmrecht im Internationalen Währungsfonds und will es behalten. Diskutiert wird das Thema voraussichtlich an der kommenden IWF-Frühjahrstagung. Strauss-Kahn will den Entwicklungs- und Schwellenländer ein grösseres Gewicht geben.

Dadurch will er die Finanzinstitution mit Sitz in Washington vor einem Bedeutungsverlust bewahren, denn immer mehr Schwellenländer fahren ihre Zusammenarbeit mit dem IWF zurück.

Die USA und Europa haben derzeit gut die Hälfte der Stimmrechte im IWF. Klar ist, dass Westeuropa bei einer Reform an Gewicht einbüssen wird. Umstritten ist, wie viele Stimmrechte an wen weitergegeben werden. Die Schweiz hat einen der 24 Sitze im IWF Exekutivdirektorium. Sollten ihre Stimmrechte geschwächt werden, könnte ihr Sitz wackeln.

Bundesrat Samuel Schmid besuchte unterdessen die Soldaten, die für die Sicherheit am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos sorgen sollen. Auf dem Programm stand auch ein Treffen mit dem Bündner Regierungsrat Martin Schmid und mit dem Kommandanten der Kantonspolizei Graubünden, Markus Reinhardt.

(sda/wenn)

Kommentare aktiv...

Rolf Bolliger

Verfasst am: 27.1.2008 8:36

Einfache Antwort!

Gerne beantworte ich die Frage von "Bachmann... mehr

Zustimmen
Ablehnen

Heiklen Inhalt melden antworten

JPS

Verfasst am: 26.1.2008 22:02

WOZU???

@R.Bolliger...in ihrer Ideologie hängen... mehr

Zustimmen
Ablehnen

Heiklen Inhalt melden antworten

RYu

Verfasst am: 26.1.2008 18:35

wef

Wieso schafft man diesen Blödsinn nicht endlich... mehr

Zustimmen
Ablehnen

Heiklen Inhalt melden antworten

Dieser Artikel wurde archiviert. Die Kommentarmöglichkeit wurde deshalb deaktiviert. Vielen Dank für Ihr Interesse.