Schweiz
Anti-WEF-Demo in Bern friedlich beendet
Kundgebungen auch in Davos und Delsberg
In Bern, Davos und Delsberg haben mehrere hundert Globalisierungsgegner gegen das Weltwirtschaftsforum in Davos protestiert. Die Veranstaltungen verliefen friedlich.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Die zweite Anti-WEF-Kundgebung innert einer Woche in Bern ist friedlich zu Ende gegangen. An der bewilligten Demonstration nahmen ungefähr 500 Personen teil.
Die vom «Bündnis für globalen Widerstand» organisierte Kundgebung führte durch die untere Berner Altstadt. Die Teilnehmer skandierten Parolen wie «Wipe out WEF» («Löscht das WEF aus»).
Die Kundgebung richtete sich nicht nur gegen das Weltwirtschaftsforum in Davos, sondern auch gegen die Polizeiaktionen vom letzten Samstag in Bern. Sprecher kritisierten die über 200 Verhaftungen an der damals nicht bewilligten Demonstration als widerrechtlich.
Die Polizei war mit einem grossen Aufgebot präsent. Allerdings hielten sich die Einsatzkräfte in den Nebengassen auf und waren während des Umzuges nicht zu sehen. Die Berner Kantonspolizei wurde verstärkt durch Waadtländer und Genfer Polizisten.
In Davos versammelten sich schätzungsweise 100 Personen. Der friedliche Demonstrationsumzug setzte sich vom Bahnhof Davos in Richtung Davos-Platz in Bewegung. Bunte Ballone und Transparente gegen das Weltwirtschaftsforum prägten das Bild. Einige wenige Teilnehmer trugen weisse Masken. Vermummte waren nicht dabei.
Unter den Kundgebungsteilnehmern war auch der grüne Zürcher Nationalrat Daniel Vischer. Polizisten waren nur wenige zu sehen.
In Delsberg (JU) haben rund 100 Personen gegen das WEF demonstriert. Die Kundgebung verlief friedlich. Die Demonstranten legten einen Halt vor einer Filiale der Grossbank UBS ein, um gegen die angebliche Finanzierung einer Minengesellschaft in Bangladesch zu protestieren.
Diese beute die Existenz zehntausender Menschen aus. Die Demonstration, welche das «Collectif altermondaliste jurassien» organisierte, fand zum sechsten Mal in Delsberg statt.
(sda/bers)
Meldungen im Tagesverlauf
- Sapporo 1972: Wicki und Co. ziehen im Eiskanal nach
- Graubünden: Bergführer stürzt in den Tod
- Hohe Bussen für dichtes Auffahren
- Autofahrer rast in Menschengruppe – 1 Toter und 5 Verletzte
- Falsche IT-Supporter: Bei Anruf Betrug
- Bewegendes Debüt im Team von Köbi Kölliker
- Regeln fürs sichere Eislaufen
- Rom: Ewige Stadt zittert vor «ewigem Winter»
- Das Aus für Spaniens «Tyrannenjäger»
- Kälte bringt vielen Bauarbeitern Einbussen
- Gomez trifft wieder - Montreal siegt gegen Islanders
- Jetzt ist auch Paul McCartney ein «Star»
- Brasilien: Polizeistreik gefährdet Karneval
- Eurogruppe setzt Griechenland Ultimatum bis Mittwoch
- Ems-Chemie trotzt Frankenstärke
- UBS und CS mit «eklatanten Schwächen im Investment-Banking»


Autofahrer rast in Menschengruppe – 1 Toter und 5 Verletzte
Bittere Rache an Exil-Syrern in der Schweiz
FBI-Akte: Steve Jobs von US-Geheimdienst umworben
Hart, härter, am härtesten – Kleine Schneebader in der Ukraine
Graubünden: Bergführer stürzt in den Tod
Rom: Ewige Stadt zittert vor «ewigem Winter»
Das Aus für Spaniens «Tyrannenjäger»
US-Rechtsprofessor: «Nichts wirkt abschreckender als eine erhängte Bank»
Mann bei Hausbrand in Horw getötet
Rohrleitungsbruch in der Berner Altstadt
Transparenz bei Kampfjet-Beschaffung gefordert
Hersteller will Preis für Gripen senken
Neue Banknoten kommen frühestens 2013


















Marianne Jaggi
Verfasst am: 31.1.2008 21:37
Schade!
Das Schweizer Fernsehen war leider am 21.1.08... mehr
Zustimmen
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
M3n70s
Verfasst am: 26.1.2008 21:16
DU?
Und du denkst also nach? Wer sind denn die ganzen... mehr
Zustimmen
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
Zecke
Verfasst am: 26.1.2008 19:14
Erbärmlich
Ich finde die Berichtersattung der Medien sehr... mehr
Zustimmen
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten