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Fünf Bundesräte reisen ans WEF

Mittwoch, 16. Januar 2008, 12:55 Uhr, Aktualisiert 21:58 Uhr

Motto des Forums: «Die Kraft gemeinsamer Erneuerung»

Mindestens fünf Mitglieder des Bundesrates gehen ans Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos. Traditionsgemäss wird der Bundespräsident, Pascal Couchepin, am 23. Januar die Veranstaltung eröffnen.

Pascal Couchepin und Klaus Schwab stehen nebeneinander.Dahinter die Auschrift World Economic Forum.
Bundespräsident Couchepin und Klaus Schwab werden am 23. Januar das WEF eröffnen. (keystone/archivbild)

Auch die Bundesrätin Doris Leuthard sowie die Bundesräte Hans-Rudolf Merz, Samuel Schmid und Moritz Leuenberger werden in Davos erwartet, wie die Bundeskanzlei darlegte. Eine Teilnahme von Bundesrätin Micheline Calmy-Rey steht noch nicht fest.

Das Jahrestreffen dauert bis zum 27. Januar. Das Motto lautet «Die Kraft gemeinsamer Erneuerung».

Bundespräsident und Innenminister Couchepin wird sich vier Tage in Davos aufhalten. Er wird unter anderem die Präsidenten von Aserbeidschan und den Philippinen, Ilham Aliew und Gloria Arroyo, sowie die Ministerpräsidenten Japans und Frankreichs, Yasuo Fukuda und François Fillon, treffen.

Für Wirtschaftsministerin Leuthard stehen vom 24. Januar an bilaterale Gespräche im Vordergrund. Zudem nimmt sie an einer Debatte über die Grenzen der Liberalisierung des Welthandels teil, die von den USA und der Schweiz organisiert wurde. Mit Spitzenvertretern von Banken will sie ferner das Problem der Treibhausgase erörtern.

Moritz Leuenberger, der wie sein Kollege Hans-Rudolf Merz am 25. Januar nach Davos reist, wird nach Angaben seines Departements als Energieminister an einem Energiegipfel teilnehmen und mehrere bilaterale Gespräche führen. Verteidigungsminister Samuel Schmid wird vor allem die mit Sicherheitsaufgaben betrauten Soldaten besuchen.

Aussenministerin Calmy-Rey wird nach den Angaben der Bundeskanzlei in den nächsten Tagen definitiv über eine Teilnahme am WEF entscheiden. Sie hat mehrere Kontakte mit Blick auf Begegnungen aufgenommen, die sowohl in Bern als auch in Davos stattfinden könnten.

Das Programm der Bundesräte bleibt aber bis zur letzten Minute offen, je nach Möglichkeit von Gesprächen mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik.

(sda/hesa)

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