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Der «Blick» soll dicker werden

Mittwoch, 16. Januar 2008, 22:44 Uhr, Aktualisiert 17.01.2008, 12:55 Uhr

Suche nach mehr Distanz zur Gratiszeitung

Mehr Seiten, ein neues Layout und eine Frauenzeitschrift als Beilage: Am Ringier-Hauptsitz in Zürich wird mit Hochdruck an der neuen Ausrichtung der Tageszeitung «Blick» gefeilt. Das Vorgaben sind klar: Mehr exklusive Geschichten.

«Blick»-Frontseite
Der «Blick» will sich selber neu erfinden. (ringier)

Der Blick ist unter Druck: Immer mehr Gratiszeitungen graben der einst grössten Tageszeitung der Schweiz das Wasser ab, die Auflage sinkt seit Jahren.

So hat der «Blick» zwischen Herbst 2006 und Frühling 2007 rund 21'000 Leser verloren und erreicht neu 694’000 Leser (Mach Basis 2007).

Für «Blick»-Chefredaktor Bernhard Weissberg ist klar: Der «Blick» muss sich noch stärker von der Gratiszeitung abheben. «Wer für den Blick bezahlt, soll möglichst viele exklusive Geschichten lesen können, die Gratiszeitungen nicht liefern», sagt Weissberg gegenüber dem SF-Nachrichtenmagazin «10vor10».

Gegenüber «10vor10» konkretisiert zudem Verleger Michael Ringer die Eckpfeiler des «neuen Blicks»: Dieser soll umfangreicher werden und in einem neuen Layout daherkommen. Ringier bezeichnet auch die neue Frauenzeitschrift-Beilage als wichtige Komponente. Oder wie es Michael Ringer sagt: «Es muss sich künftig noch mehr lohnen, für den ‹Blick› Fr. 1.80 auszugeben.»

(sf/meip)

Kommentare aktiv...

naja

Verfasst am: 17.1.2008 14:51

ausser noch schwärzeren händen

wirds nicht viel bringen!

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