Vermischtes
Zwei Eisbärenbabys in Nürnberg vermutlich tot
Möglicherweise von Mutter nach Krankheit aufgefressen
Zwei der im Nürnberger Zoo geborenen Eisbärbabys sind vermutlich tot. Wie der Tiergarten mitteilte, wurde bei einer Kontrolle im Innenstall des Eisbärenweibchens «Vilma» keines der vermuteten zwei Babys gefunden. Als Todesursache wird eine Erkrankung der Tiere vermutet.
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Möglich sei, dass «Vilma» ihre Babys aufgefressen habe, hiess es. «Raubtiere sind bekannt dafür, dass sie ihren Nachwuchs auffressen, wenn die Jungtiere nicht in Ordnung sind oder die Umstände der Mutter eine erfolgreiche Aufzucht unwahrscheinlich machen», teilte der Zoo mit.
Die Babys hätten offensichtlich keinen Hunger gehabt, sonst hätte man dies durch ihre Rufe hören können. Es könne aber auch sein, dass die Kadaver der Tiere noch unter dem Heulager seien. Bislang habe noch niemand die Wurfbox selbst betreten.
Ein Pfleger habe lediglich den Stall durchsucht, nachdem das Eisbärweibchen am Montagvormittag erstmals seit der Geburt Ende November am Schieber der Wurfbox gekratzt hatte.
Gute Nachrichten gibt es dagegen von Eisbärenweibchen «Vera», die Mitte Dezember ebenfalls Nachwuchs bekommen hat. Das Eisbärenbaby erfreue sich offenbar bester Gesundheit, hiess es. Einem Besucher des Zoos sei es am Sonntag gelungen, das Baby mit seiner Mutter am Eingang zur Höhle zu fotografieren.
Der weltberühmt gewordene Berliner Eisbär «Knut» war von seiner Mutter nicht angenommen worden und von dem Tierpfleger Thomas Dörflein mit der Flasche aufgezogen worden.
(ap/koua)
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