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International

Kenias Präsident droht Niederlage

Freitag, 28. Dezember 2007, 12:28 Uhr, Aktualisiert 16:31 Uhr

Herausforderer laut Zwischenergebnis Wahlsieger

Für Kenias Präsident Mwai Kibaki zeichnet sich ersten inoffiziellen Teilergebnissen zufolge eine Niederlage ab. Basierend auf den von drei grossen Fernsehsendern veröffentlichten Zahlen lag Herausforderer Raila Odinga deutlich in Führung.

Odinga vor vielen Mikrophonen nach seiner Stimmabgabe.
Laut Nachwahlbefragungen ist Odinga neuer Präsident Kenias. (reuters)

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In einer Nachwahlbefragung in rund 300 Wahllokalen hatte dagegen Kibaki die grössere Zustimmung erhalten. Nach der Auszählung von schätzungsweise einem Drittel der Stimmen lag der 62-jährige Odinga nach Angaben des TV-Senders KTN knapp 700'000 Stimmen vor Kibaki.

Rund 1,86 Millionen Kenianer hatten demnach Odinga gewählt, rund 1,18 Millionen den 76-jährigen Kibaki. 14 Millionen Menschen waren wahlberechtigt. Beobachter hatten zuvor einen knappen Ausgang der Präsidenten- und Parlamentswahlen prognostiziert.

Odingas Oppositionsbewegung ODM lag in den Umfragen zuletzt regelmässig leicht vor Kibakis Partei der Nationalen Einheit (PNU). Kibaki hatte 2002 den langjährigen Präsidenten Daniel arap Moi aus dem Amt gedrängt. Seine Kritiker werfen ihm vor, zu wenig gegen Korruption und Stammeskonflikte getan zu haben.

(sda/fasc)

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