International
Kenias Präsident droht Niederlage
Herausforderer laut Zwischenergebnis Wahlsieger
Für Kenias Präsident Mwai Kibaki zeichnet sich ersten inoffiziellen Teilergebnissen zufolge eine Niederlage ab. Basierend auf den von drei grossen Fernsehsendern veröffentlichten Zahlen lag Herausforderer Raila Odinga deutlich in Führung.
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In einer Nachwahlbefragung in rund 300 Wahllokalen hatte dagegen Kibaki die grössere Zustimmung erhalten. Nach der Auszählung von schätzungsweise einem Drittel der Stimmen lag der 62-jährige Odinga nach Angaben des TV-Senders KTN knapp 700'000 Stimmen vor Kibaki.
Rund 1,86 Millionen Kenianer hatten demnach Odinga gewählt, rund 1,18 Millionen den 76-jährigen Kibaki. 14 Millionen Menschen waren wahlberechtigt. Beobachter hatten zuvor einen knappen Ausgang der Präsidenten- und Parlamentswahlen prognostiziert.
Odingas Oppositionsbewegung ODM lag in den Umfragen zuletzt regelmässig leicht vor Kibakis Partei der Nationalen Einheit (PNU). Kibaki hatte 2002 den langjährigen Präsidenten Daniel arap Moi aus dem Amt gedrängt. Seine Kritiker werfen ihm vor, zu wenig gegen Korruption und Stammeskonflikte getan zu haben.
(sda/fasc)
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