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International

Ungereimtheiten bei Wahl in Kenia

Donnerstag, 27. Dezember 2007, 4:19 Uhr, Aktualisiert 13:49 Uhr

Oppositionsführer nicht im Wählerverzeichnis aufgeführt

In Kenia sind bei der Präsidenten- und Parlamentswahl erste Unregelmässigkeiten festgestellt worden. So wurde etwa der Herausforderer Raila Odinga in seinem Wahllokal zunächst abgewiesen, weil er nicht im Wählerverzeichnis stand.

Kibaki mit zwei Wahlurnen.
Präsident Kibaki konnte seine Stimme abgeben, sein Herausforderer aber nicht. (reuters)

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Er werde sich bei der Wahlkommission beschweren, sagte Odinga von der Oppositionsbewegung ODM. «Das ist höchst bedauerlich. Mir scheint, das wurde mit Absicht gemacht.» Er hoffe, seine Stimme noch rechtzeitig abgeben zu können. Ein Parteikollege Odingas sagte, auch weitere Personen seien nicht im Wahlregister erfasst.

Rund 15'000 internationale Beobachter sind nach Kenia gekommen, um einen ordnungsgemässen Wahlverlauf festzustellen. Die EU ist mit 150 Wahlbeobachtern vertreten.

Planmässig sollen die Wahllokale um 15.00 Uhr MEZ schliessen. Erste offizielle Ergebnisse werden am Freitagmorgen erwartet. Bei der Abstimmung zeichnete sich letzten Umfragen zufolge eine knappe Entscheidung zwischen dem bisherigen Staatschef Mwai Kibaki und Odinga ab.

Odingas Oppositionsbewegung hielt einen knappen Vorsprung vor Kibakis Partei der Nationalen Einheit (PNU) in der Gunst der 14 Millionen Wähler. Sowohl Kibaki als auch Odinga haben im Wahlkampf versprochen, die Wirtschaft Kenias zu liberalisieren und Korruption zu bekämpfen.

(sda/frua)