Wirtschaft
Preisüberwacher machtlos gegen UBS
Kein Kartell bei Maestro-Karten
Der Preisüberwacher kann nichts gegen die Verdoppelung der Jahresgebühr der Maestro-Karte bei der Grossbank UBS unternehmen. Denn die Maestro-Karten werden von den Banken zu sehr unterschiedlichen Preisen abgegeben.
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In Beantwortung verschiedener Anfragen von Konsumenten wies die Preisüberwachung am Freitag darauf hin, dass weder ein Preiskartell noch eine marktbeherrschende Stellung eines einzelnen Anbieters vorliege. Darum sei die Anwendbarkeit des Preisüberwachungsgesetzes nicht gegeben und eine Intervention des Preisüberwachers bei der UBS nicht möglich.
Die Gebühr für die Karten schlagen bei der Grossbank Anfang 2008 von 20 auf 40 Franken auf. Konsumentenorganisationen hatten dagegen protestiert und die Kunden zum Bankwechsel aufgerufen. Die UBS erinnerte daran, dass die Gebühren seit 1978 nicht erhöht worden seien.
(sda)
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