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International

Immer mehr Kindersoldaten

Freitag, 14. Dezember 2007, 17:25 Uhr

UNO setzt sich für Eingliederung in Zivilgesellschaft ein

In den Kämpfen in der ostkongolesischen Konfliktregion Nord Kivu werden Kinder und Jugendliche zunehmend als Soldaten missbraucht. Das berichtete die UNO-Mission im Kongo (Monuc).

Ein afrikanisches Kind mit einem Sturmgewehr im Arm.
Viele Kindersoldaten kämpfen schon seit Jahren für die verschiedenen bewaffneten Gruppen. (keystone)

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Die Zahl der Kindersoldaten sei im vergangenen Jahr deutlich angestiegen, hiess es. Viele dieser Kinder und Jugendlichen mussten demnach bereits in den Vorjahren in den verschiedenen bewaffneten Gruppen des zentralafrikanischen Landes kämpfen und waren erst nach 2003 wieder in die Zivilgesellschaft eingegliedert worden.

UNO-Sprecher forderten Armee und Rebellengruppen auf, minderjährige Kämpfer umgehend zu demobilisieren.

Ein Ermittlungsteam der Vereinten Nationen untersucht derzeit den Missbrauch von Kindersoldaten in den Kämpfen zwischen der kongolesischen Armee und den Anhängern des Rebellengenerals Laurent Nkunda, der seit Anfang des Jahres einen Guerillakrieg führt. Die Kämpfe waren in den vergangenen Wochen verstärkt worden.

Rund 400'000 Menschen flohen seit Jahresbeginn aus den Dörfern in Nord-Kivu, um nicht zwischen die kämpfenden Gruppen zu geraten. Nkunda, der zur Volksgruppe der Tutsi gehört, wirft der Regierung die Unterstützung von Hutu-Milizen vor.

(sda/zinv)