Schweiz
Mehrsprachig und verwaltungserfahren
Corina Casanova ist neue Bundeskanzlerin
Mit Corina Casanova übernimmt zum zweiten Mal eine Frau das Amt der Bundeskanzlerin. Die 51-jährige Bündner Juristin war zuletzt als Vizekanzlerin tätig und arbeitet bereits seit mehreren Jahren in der Bundesverwaltung. Zuvor war sie als Delegierte für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz im Einsatz.
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Die im Bündner Oberland und im Engadin aufgewachsene Casanova ist mit der Bundesverwaltung bereits bestens vertraut: Sie wurde 1992 Informationsbeauftragte der Parlamentsdienste und wechselte nach vier Jahren in den Stab von Bundesrat Flavio Cotti ins Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA).
1999 ernannte sie Bundesrat Joseph Deiss zu seiner persönlichen Mitarbeiterin. Drei Jahre später wurde sie zur stellvertretenden Generalsekretärin des EDA. Im August 2005 wurde Casanova dann zur Vizekanzlerin ernannt.
Neben ihrer Erfahrung führte Casanova in einem Interview auch ihre Mehrsprachigkeit als Stärke an. Sie vertrete nicht nur die romanischsprachige Minderheit, sondern spreche alle vier Landessprachen sowie Englisch und Spanisch.
Vor ihrem Wechsel zu den Parlamentsdiensten war Casanova vier Jahre als Delegierte für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) in Südafrika, Angola, Nicaragua und El Salvador im Einsatz. Casanova wurde am 4. Januar 1956 in Ilanz geboren.
(ap/halp)
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