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Auch Luzern will Videoüberwachung ausbauen

Montag, 10. Dezember 2007, 15:03 Uhr, Aktualisiert 16:09 Uhr

Holzbrücken und Bahnhofplatz im Visier

Die Luzerner Stadtregierung will die Überwachung des öffentlichen Raums mit Videokameras ausbauen. Neben der Kapell- und der Spreuerbrücke soll künftig auch der Bahnhofplatz überwacht werden. Vorerst muss die rechtliche Grundlage geschaffen werden.

Eine Videoüberwachungskamera.
Die Überwachung des öffentlichen Raums mit Videokameras ist auch in anderen Schweizer Städten ein Thema. (reuters/symbolbild)

Zwar bestünden in Luzern keine akuten Sicherheitsprobleme, hielt Sicherheitsdirektorin Ursula Stämmer fest.

Doch könnten Vandalismus und Gewalt im öffentlichen Raum nicht ignoriert werden.

Die Videoüberwachung des öffentlichen Raums sei eine von möglichen Massnahmen dagegen. Sie soll aber ausschliesslich zur Verhinderung und Ahndung von Straftaten und zum Schutz von besonderen Objekten eingesetzt werden, betonte Stämmer.

Der Stadtrat legt deshalb dem Parlament den Entwurf für ein entsprechendes Reglement vor. Es lehnt sich laut Stämmer eng an die Vorgaben des kantonalen Datenschützers an.

Wird das Reglement angenommen und übersteht es eine allfällige Referendumsabstimmung, so kann der Stadtrat die Standorte der Videokameras festlegen. Diese würden vor Ort bezeichnet und auch im Internet veröffentlicht.

Konkret sind laut Stämmer bereits zwei Massnahmen geplant, die rund 300'000 Franken kosten dürften. Zum einen will der Stadtrat die bestehende Überwachung auf Kapell- und Spreuerbrücke ersetzen.

Zudem soll neu auch der Bahnhofplatz mit vier bis fünf Kameras überwacht werden. Die Einsatzzentrale der Stadtpolizei werde die Live-Bilder sichten und bei Bedarf eine Intervention veranlassen.

Der Bahnhofplatz ist vorab an Wochenenden Treffpunkt von oft alkoholisierten Jugendlichen. Zudem liefern sich randalierende Hooligans regelmässig Auseinandersetzungen mit der Polizei. Bereits ergriffene Massnahmen hätten nur beschränkt gewirkt.

Die Überwachung des öffentlichen Raums mit Videokameras ist auch in anderen Schweizer Städten ein Thema, so etwa in Chur, Bern und Biel. Als erste Schweizer Stadt hiess St. Gallen Ende November die systematische Überwachung von neuralgischen Punkten gut.

(sda/bosl)

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lulu

Verfasst am: 10.12.2007 17:04

1984

Ich freu mich wirklich darauf überall gefilmt zu... mehr

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