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SF-Korrespondentin in China festgenommen

Sonntag, 25. November 2007, 22:49 Uhr, Aktualisiert 26.11.2007, 12:24 Uhr

Erst nach sieben Stunden freigelassen

Die Korrespondentin des Schweizer Fernsehens SF in China, Barbara Lüthi, wurde am Dienstag in der chinesischen Provinz Hebei vorübergehend festgenommen. Erst nach Intervention des chinesischen Aussenministeriums wurden sie und ihr spanischer Kameramann nach sieben Stunden in Peking freigelassen.

Porträt Lüthi
Barbara Lüthi und ihr Kameramann sollen von der Polizei misshandelt worden sein. (sf)

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Gemäss der Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) wurde Lüthi von der Polizei des Dorfes Shengyou misshandelt. SF-Sprecher Urs Durrer bestätigte, dass Lüthi bei Dreharbeiten in dem Dorf auf den Polizeiposten mitgenommen und gleichentags wieder freigelassen worden sei.

In Shengyou waren 2005 bei Unruhen sechs Menschen getötet worden. Gemäss RSF wurden die Filmaufnahmen Lüthis von den chinesischen Behörden gelöscht.

Wie die Organisation weiter mitteilt, wurden gleichentags in einer anderen chinesischen Provinz, Hubei, ein Schweizer Fotograf und eine Schweizer Fotografin während dreier Stunden von der Polizei festgehalten.

(sda)