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Die Parteileitung sei der festen Überzeugung, mit einer Dreierliste bestehend aus je einer FDP-, SVP- und CVP-Kandidatur in Bern eine «bürgerliche Wende» herbeiführen zu können. Das schreibt die stadtbernische FDP in einer Mitteilung vom Mittwochabend. Seit 15 Jahren wird Bern von Rot-Grün-Mitte regiert. Der Gemeinderat zählt fünf Sitze.
Die Parteibasis muss die Strategie der FDP-Spitze Ende Januar noch bestätigen. Parteipräsident Thomas Balmer ist zuversichtlich, dass sie das tut. Allerdings ist noch nicht sicher, ob die CVP die FDP-Strategie mitträgt: Parteipräsident Charles-Henri Beuchat schliesst eine eigene Mitte-Liste nicht aus.
Hüglis Zukunft noch unklar
Stephan Hügli sagte, er werde sich nun seine politische Zukunft überlegen müssen. Er wisse noch nicht, ob er an der FDP-Parteiversammlung intern gegen Barbara Hayoz antreten werde.
Laut FDP-Präsident Balmer ist der Entscheid der FDP-Spitze nicht gegen Hügli gerichtet, der ohnehin nur eine beschränkte Verantwortung für die Probleme am 6. Oktober trage. Es sei primär ein Entscheid zugunsten der angestrebten bürgerlichen Wende.
Hayoz tritt gegen Tschäppät an
Die FDP-Spitze bestätigte auch, dass sie Anspruch aufs Stadtpräsidium erheben wird. Es dürfte somit zum erwarteten Zweikampf Alexander Tschäppät (SP) - Barbara Hayoz kommen. Allenfalls treten auch «wilde» Kandidaten an wie etwa der parteilose «Bronco» Jimy Hofer, der Interesse angemeldet hat.
Die CVP begründet ihr Zögern mit den Nationalratswahlen vom 21. Oktober. Sie verdoppelte an diesem Tag ihren Wähleranteil auf 6,3 Prozent und würde mit den Grünliberalen zusammenspannen. Voll hinter der FDP-Strategie steht die SVP. Sie erreichte am 21. Oktober einen Wähleranteil von 16,8 Prozent, die FDP 15,7 Prozent.
SVP, FDP und CVP kommen also zusammen auf einen Wähleranteil von 38,8 Prozent. SP und Grüne erreichten bei den Nationalratswahlen (Grüne Alternative inbegriffen) 54,1 Prozent, andere 7,1 Prozent.
(sda/sprm)
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lupus
Verfasst am:
22.11.2007 15:32
Meine und seine Wahl war ein Irrtum.
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