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International

US-Kriege kosten 3,5 Billionen Dollar

Mittwoch, 14. November 2007, 3:14 Uhr

Bush-Gegner ziehen Irak-Afghanistan-Bilanz

Kongressabgeordnete der US-Demokraten haben die Kosten für die Kriege im Irak und in Afghanistan auf 3,5 Billionen Dollar geschätzt. Darin seien Belastungen für die USA wie höhere Ölpreise, die Versorgung verwundeter Soldaten und Kreditzinsen eingerechnet, hiess es in einem Bericht für einen Ausschuss des Parlaments.

Ein Mann hält eine Rede und hat dabei seinen rechten Arm erhoben.
Als Führer der Demokraten im US-Senat übt Harry Reid scharfe Kritik an Präsident Bush. (reuters)

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Der Krieg im Irak habe den ohnehin schon wegen der wachsenden Nachfrage gestiegenen Preis für Öl erhöht.

Diese Posten waren nicht in der Schätzung der Haushaltsbehörde des Kongresses von Ende Oktober enthalten. Diese Analyse hatte die Kosten um etwa eine Billion Dollar niedriger veranschlagt.

Bisher lagen die Kosten für die Kriege nach Schätzungen der Demokraten bei 1,6 Billionen Dollar. «Wir können uns diesen Krieg nicht leisten», sagte der Mehrheitsführer im Senat, Harry Reid.

Ein republikanischer Kongressmitarbeiter kritisierte jedoch, der Bericht enthalte «mehrere Milliarden Dollar schwere Fehler». So berücksichtige er nicht den finanziellen Nutzen aus der Eindämmung des Terrorismus. Der Sturz der Taliban etwa habe auch den USA genützt.

Mit dem neuen Bericht wollen mehrere Demokraten eine Debatte im US-Repräsentantenhaus um eine Frist für den Truppenabzug aus dem Irak vorbereiten.

(sda/halp)