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«Homosexualität ist schwere Sünde»

Samstag, 10. November 2007, 13:59 Uhr, Aktualisiert 15:44 Uhr

Tirade des Vaduzer Erzbischofs Haas

Der Vaduzer Erzbischof Wolfgang Haas kritisiert das in Liechtenstein geplante Partnerschaftsgesetz scharf. Homosexualität sei Sünde, deren Anerkennung ein Skandal, sagte der konservative Oberhirte des Fürstentums in einem Zeitungsinterview.

Erzbischof Wolfgang Haas (links) im Gespräch Fürst Adam von Liechtenstein.
Nie um ein Wort verlegen: Oberhirte Haas im Gespräch mit dem Landesvater, Fürst Adam von Liechtenstein. (keystone/archivbild)

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Die im Oktober vom Liechtensteiner Parlament an die Regierung überwiesene Motion zur Anerkennung gleichgeschlechtlicher Paare könne er «niemals gutheissen», erklärte Haas in einem Gespräch mit der Tageszeitung «Liechtensteiner Vaterland».

Den Entscheidungsträgern in Liechtenstein sei nur zu wünschen, «dass sie dem weitverbreiteten Trend in anderen Ländern nicht erliegen und sich nicht dem internationalen Druck beugen».

Pointiert nimmt Haas weiter Stellung zum Dialog mit anderen Religionsgemeinschaften. Einen «verstorbenen Mitbruder im Bischofsamt» zitierend, sagte Haas: «Der einzige aufrichtige ökumenische Dialog ist der Konvertitenunterricht.» Zum Islam sagt der Erzbischof: «Er ist eigentlich eine zutiefst politische Religion, was es für unseren Staat nicht leicht macht, einen Dialog zu führen, welcher der pluralen gesellschaftlichen Wirklichkeit gerecht wird.»

Haas, zuvor umstrittener Bischof von Chur, wirkt seit zehn Jahren in Liechtenstein. Das Erzbistum Vaduz wurde am 2. Dezember 1997 überraschend vom damaligen Papst errichtet und Liechtenstein vom Bistum Chur abgetrennt. Auch für ihn, so Haas, sei die Errichtung der Erzdiözese eine «unerwartet päpstliche Entscheidung» gewesen, die er jedoch «gehorsam und bereitwillig» angenommen habe.

«Im Rückblick muss ich feststellen, dass auch darin die göttliche Vorsehung am Werk war.» Die Fügungen Gottes zu erkennen, sei freilich nicht immer so einfach, sagte Haas, der davon ausgeht, dass das Erzbistum «eine stabile Einrichtung unserer Kirche bleibt, unabhängig von meiner Person». Wer ihm als Erzbischof nachfolgen werde, bestimme der Papst.

Von einem Jubiläum zum zehnjährigen Bestehen des Erzbistums wolle er nicht sprechen, sondern von «einem dankbaren Gedenken». Eine öffentliche weltliche Feier sei am 2. Dezember nicht geplant, vorgesehen sei eine Pontifikalmesse in der Kathedrale in Vaduz. Danach werde er mit Priestern einen gemütlichen Abend verbringen. «Für mich ist dieser Gedenktag vor allem ein Danktag», so Haas.

(sda/ap/kons)

Kommentare aktiv...

P. Risch

Verfasst am: 11.11.2007 15:51

Schwachsinn

Also Hr. Wiederkehr, da haben Sie definitiv mit... mehr

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R. Perrier

Verfasst am: 11.11.2007 10:57

Homosexualität ist etws Natürliches

Als ich ihren Beitrag gelesen habe, konnte ich... mehr

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W. Wiederkehr

Verfasst am: 11.11.2007 8:40

Homosexualität ist eine psy. Störung

Was der Bischof sagt, kann ich nur bestätigen.... mehr

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