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Milch ab nächster Woche teurer

Freitag, 2. November 2007, 20:40 Uhr, Aktualisiert 03.11.2007, 14:21 Uhr

Coop und Migros heben Preise an

Die Migros erhöht kommende Woche den Preis eines Teils ihrer Milchprodukte um zehn Rappen. Betroffen sind die Produkte von Drittlieferanten. Auch Coop hebt die Preise an, gab aber vorerst keine genauen Zahlen bekannt. Grund für die Erhöhungen ist der gestiegene Milchpreis.

Ein kleiner Junge (nur Nase, Mund und seine Hand sind zu sehen) trinkt ein volles Glas Milch.
Gesunde Milch trinken wird teurer. (keystone)

Nun bekommen Konsumentinnen und Konsumenten den Preisaufschlag bei der Milch zu spüren: Kommende Woche hebt die Migros bei Teilen ihres Sortiments die Preise um zehn Rappen an, wie der Grossverteiler bestätigte.

Betroffen sind laut Migros-Sprecherin Monika Weibel Produkte von Drittlieferanten wie die Marke Heidi, Bioprodukte oder Floralp-Butter. Die Preise von Milchprodukten aus eigenen Betrieben bleiben unverändert.

Damit erhöht die Grossverteilerin die Preise stärker als erwartet, beträgt doch der Preisaufschlag zugunsten der Produzenten sechs Rappen.

Weibel begründet die Preisspanne von vier Rappen mit den ebenfalls gestiegenen Rohstoffpreisen, welche die Verpackungen verteuert hätten. Öl, PET und Papier kosteten wieder mehr. Laut Weibel sind einige Preiserhöhungen in den Migros-Läden schon diese Woche erfolgt, zum Beispiel beim Käsesortiment.

Auch Coop kündigte an, die Preise für Milchprodukte und Brot im November anzuheben. «Wieviel wir aufschlagen werden, ist noch nicht klar», sagte Coop-Sprecherin Susanne Erdös. Coop sei noch daran, die einzelnen Produkte zu überprüfen und Berechnungen anzustellen. Sobald der Preisaufschlag feststehe, werde Coop dies offiziell kommunizieren.

Mitte September haben sich die Milchproduzenten und die Milchverarbeiter auf einen Preisaufschlag von sechs Rappen pro Kilo per Ende Jahr verständigt. Begründet wurde die Preiserhöhung mit einer Anpassung an die aktuelle Situation auf den Milchmärkten. Die grossen Milchverarbeiter haben bereits auf 1. November die Preise angehoben.

(ap/godc)