Schweiz
18 falsche Bluttransfusionen im Jahr 2006
Ein Patient an den Folgen gestorben
In der Schweiz wurden im Jahr 2006 18 Blut-Fehltransfusionen gemeldet. In einem Fall resultierte der Tod des Patienten, in einem Fall gab es eine bleibende Schädigung. 2005 ist es zu 21 Verwechslungen des Blutproduktes gekommen.
In 2 der insgesamt 39 Fälle kam es zu einer lebensbedrohenden Situation. Die übrigen Fälle waren ohne gravierende Folgen, wie Swissmedic in der Bilanz zu dem Meldesystem «Hämovigilanz» festhält.
Seit 2002 müssen alle Spitäler und Blutspendezentren Probleme bei Bluttransfusionen oder Blutprodukten dem Schweizerischen Heilmittelinstitut melden.
Die meist genannten Probleme nach Bluttransfusionen sind Kreislaufüberlastungen und schwere allergische Reaktionen.
(sda/sidd)







