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Wohnen wird wieder teurer

Mittwoch, 24. Oktober 2007, 17:10 Uhr

Preisanstieg von 2,4 Prozent

Laut einer Studie werden die Mieten in der Schweiz auch im kommenden Jahr steigen. Jedoch verlangsamt sich der Preisanstieg. Eine Trendwende ist nicht in Sicht, weil sich der Wohnungsbau weiterhin stark auf Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser konzentriert.

Der Wohnungsteil einer Tageszeitung.
Die Kosten für eine Bleibe steigen leicht. (keystone)

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Für die kommenden zwölf Monate sollen die Mietpreise um 2,4 Prozent steigen, wie das Beratungsunternehmen Wüest & Partner in seiner Studie schreibt. In den vergangenen zwölf Monaten lag der Anstieg mit 2,6 Prozent etwas höher.

Vor allem die Altbauwohnungen, die rund 80 Prozent aller Wohnungen ausmachen, seien teurer geworden. Neu erstellte hingegen wurden günstiger, so die Studie. Der Grund lag bei einem Preisrückgang bei den grossen Wohnungen, die einen wesentlichen Anteil an den Neubauwohnungen ausmachen.

Ebenfalls schwächer steigen sollen die Preise von Einfamilienhäusern. In den kommenden zwölf Monaten sei mit einer Verteuerung von 1,6 Prozent zu rechnen. Das Angebot an Wohneigentum habe in fast allen Regionen zugenommen, wie das Beratungsunternehmen schreibt.

Immer mehr kommen laut «Immo-Monitoring» ältere Einfamilienhäuser auf den Markt. Die ältere Bevölkerungsgruppe, die zu einem überdurchschnittlichen Anteil Einfamilienhäuser bewohnt, werde immer zahlreicher und erreiche den «dritten Lebensabschnitt», wo das Einfamilienhaus häufig verkauft werde.

(sda/eugm)