Schweiz
Komitee «Schwarzes Schaf» zieht Bilanz
Ursache der Ausschreitungen liegt bei der SVP
Das Komitee «Schwarzes Schaf» hat die Ausschreitungen vom Samstag auf dem Bundesplatz als «unnötig» bezeichnet. Gleichzeitig verteidigten die Veranstalter der Gegendemonstration vor den Medien den Widerstand gegen die SVP-Veranstaltung.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Angesichts des grossen Aufmarsches an SVP-Gegnern auf dem Münsterplatz und den friedlichen Aktionen seien die Ausschreitungen auf dem Bundesplatz am 6. Oktober «unnötig» gewesen, erklärten Angehörige des Komitees «Schwarzes Schaf» in Bern.
«Wir haben immer gesagt, dass es unentschuldbar ist, wenn man beispielsweise Fleischlieferungswagen anzündet», sagte Stadtrat Daniele Jenni. Die Organisatoren der Gegenkundgebung zeigten aber ein gewisses Verständnis für die Wut. Die Ursache dafür sei eine Politik, die Hass und Verachtung säe.
Sie hätten das Fest auf dem Münsterplatz organisiert, die Leute ausserhalb des Münsterplatzes seien nicht dem Ruf des schwarzen Schafes gefolgt. Diese seien gekommen, weil die SVP gekommen sei, sagte Jenni. Das Komitee bedauerte, dass nach fünf Tagen nur noch Bilder der Ausschreitungen zu sehen sind.
Dabei seien doch 5000 friedliche Demonstranten jeglicher Couleur auf dem Münsterplatz gewesen. Es habe an diesem Tag eine Vielzahl farbiger und spannender Aktionen gegeben. «Es war nicht einfach der Tag der brennenden Blockaden», sagte Komiteemitglied Anja Peter. Es sei wichtig gewesen, das Fest zu machen und «wir würden es wieder tun».
(ap)
Meldungen im Tagesverlauf
- Kältewelle ist gutes Geschäft für Öl- und Stromproduzenten
- Sauber mit Problemen im Test
- Konkurrenzkampf in Nati so gross wie nie
- Fernando Gonzalez hört im März auf
- Die Geheimnisse der Xenia Tchoumitcheva
- Berlinale-Eröffnung: Glamourös und politisch
- Verschneiter Ätna spuckt Lava
- Griechen einigen sich mit IWF und EU auf Sparplan
- Verfahren gegen Sarkozy-Vertrauten Woerth
- Neue Hoffnung für Grosssägerei in Domat/Ems
- Affäre Hainard: Schlüsselperson freigesprochen
- Der Kälte trotzen
- Shaqiri: «Wollte unbedingt zu einem Topverein»
- 11 Jahre Berufsverbot für Star-Ermittler Garzón
- EZB hält Leitzins im Euroraum auf Rekordtief
- Playoff: Lausanne wählt Lions


«Costa Concordia»: Angst vor Umweltdesaster hält an
Neue Banknoten kommen frühestens 2013
11 Jahre Berufsverbot für Star-Ermittler Garzón
Zu Fuss aufs Empire State Building – in 10 Minuten
Verschneiter Ätna spuckt Lava
Griechen einigen sich mit IWF und EU auf Sparplan
Verfahren gegen Sarkozy-Vertrauten Woerth
38-jähriger Familienvater stirbt bei Lawinenunfall am Pilatus
Einigung über Megafusion zwischen Glencore und Xstrata
Bis heute Mittag: Ultimatum der Kreditgeber an Athen
3D-Drucker erstellt Objekte auf Knopfdruck
Hersteller will Preis für Gripen senken
AKW Mühleberg notfallmässig abgeschaltet
Häufige Eisenbahn-Suizide von Schweizer Jugendlichen
Neue Details zu Majak-Uran in Schweizer AKW

















