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Angesichts des grossen Aufmarsches an SVP-Gegnern auf dem Münsterplatz und den friedlichen Aktionen seien die Ausschreitungen auf dem Bundesplatz am 6. Oktober «unnötig» gewesen, erklärten Angehörige des Komitees «Schwarzes Schaf» in Bern.
«Wir haben immer gesagt, dass es unentschuldbar ist, wenn man beispielsweise Fleischlieferungswagen anzündet», sagte Stadtrat Daniele Jenni. Die Organisatoren der Gegenkundgebung zeigten aber ein gewisses Verständnis für die Wut. Die Ursache dafür sei eine Politik, die Hass und Verachtung säe.
Vielzahl farbiger Aktionen
Sie hätten das Fest auf dem Münsterplatz organisiert, die Leute ausserhalb des Münsterplatzes seien nicht dem Ruf des schwarzen Schafes gefolgt. Diese seien gekommen, weil die SVP gekommen sei, sagte Jenni. Das Komitee bedauerte, dass nach fünf Tagen nur noch Bilder der Ausschreitungen zu sehen sind.
Dabei seien doch 5000 friedliche Demonstranten jeglicher Couleur auf dem Münsterplatz gewesen. Es habe an diesem Tag eine Vielzahl farbiger und spannender Aktionen gegeben. «Es war nicht einfach der Tag der brennenden Blockaden», sagte Komiteemitglied Anja Peter. Es sei wichtig gewesen, das Fest zu machen und «wir würden es wieder tun».
(ap)
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