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Die Parteileitung habe natürlich darauf gesetzt, mit der Kundgebung in Bern noch Wählerstimmen zu gewinnen, sagte Maurer auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Die Randale gegen die Kundgebung würden aber seiner Meinung nach nicht zu einem grossen zusätzlichen Schub für die SVP führen.
«Träge» Kantonalparteien
Auf eidgenössischer Ebene habe seine Partei insgesamt einen «einigermassen brauchbaren» Wahlkampf betrieben, sagte Maurer weiter. Aber die Kantonalparteien seien relativ träge. Allerdings müsse man berücksichtigen, dass diese Kampagnen von Milizpolitikern gemacht würden. Jedenfalls bestehe grosses Verbesserungspotenzial.
Blocher schreckt nicht ab
Maurer glaubt nicht, dass die starke Ausrichtung der SVP-Kampagne auf ihren Bundesrat Christoph Blocher die Wählerschaft abschreckt oder ermüdet. Jede Kampagne verärgere auch einige Wähler. Im Übrigen hätten Andere Blocher ins Zentrum des Wahlkampfs gerückt.
Aber er sei überzeugt, dass die SVP mit Blocher Stimmen gewinnen und bei den Wahlen zulegen werde. Das Ziel, 100'000 neue Wähler zu holen, könne erreicht werden. Auf eine Prognose in Prozent verzichte die SVP jedoch bewusst.
Bei den anderen Parteien tippt Maurer auf weitgehende Stabilität. Verschiebungen werde es von der SP zu den Grünen geben, sagte er. CVP und FDP würden sich nicht gross verändern.
(sda/hesa)
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