zum Inhalt
zu weiterem Inhalt
zu den Hauptkategorien
zu den Unterkategorien

Sie befinden sich im Pfad:

Inhalt
Schweiz

Berner Polizeidirektor räumt Fehler ein

Sonntag, 7. Oktober 2007, 21:42 Uhr, Aktualisiert 08.10.2007, 13:53 Uhr

Auch Kritik am Vorgehen der SVP

Einen Tag nach den Ausschreitungen in Bern hat der Berner Polizeidirektor, Stephan Hügli, Fehler eingeräumt. Dies in Bezug auf den Schutz des Bundesplatzes, auf dem Randalierer die von der SVP bereit gestellte Infrastruktur zerstört hatten.

Ein Polizist in Rüstung sprüht Tränengas.
Der Berner Polizeidi- rektor räumt am Tag nach den Ausschreitungen Fehler in der Taktik der Polizei ein. (keystone)

Am Samstag hatte Hügli die Strategie der Polizei noch verteidigt und gesagt, die Polizeikräfte hätten zum Schutz von Personen in die untere Altstadt abgezogen werden müssen. Nun sagte er in der «Tagesschau» des Schweizer Fernsehens: «Wir haben ein falsches Element abgezogen.» Und: «Hier muss ich einen Fehler einräumen.»

Zuversicht für Euro 08

Hügli bekräftigte jedoch, das oberste Ziel - die Vermeidung von Personenschäden - sei erreicht worden. Künftig werde man sich überlegen, die Kundgebungsveranstalter dazu aufzufordern, Platzkundgebungen zu machen, sagte er weiter.

Was die Euro 08 betrifft, zeigte sich der Polizeidirektor zuversichtlich. Die Situation vom Samstag in Bern könne nicht mit jener an der kommenden Fussball-Europameisterschaft verglichen werden. Ausserdem würden bei diesem Ereignis bis zu vier Mal mehr Polizeikräfte im Einsatz stehen.

Kritik am Vorgehen der SVP

In der «Tagesschau» äusserten sich auch die Präsidenten der FDP, CVP und SP. Dabei wurde Kritik an der SVP laut. FDP-Präsident Fulvio Pelli stellte fest, die SVP habe sich «als Masse» zeigen wollen, und warf die Frage auf, ob diese Art von Veranstaltung «wirklich notwendig» sei.

CVP-Präsident Christophe Darbellay sagte, Provokationen vergifteten das Klima und schadeten der Demokratie. Zurückhaltend zeigte sich SP-Präsident Hans-Jürg Fehr. Wer den Nutzen davon trage, sei ungewiss. Schaden nehme die Demokratie, sagte er. Auch SVP-Generalsekretär Gregor Rutz befürchtet Schaden für die Demokratie. Es sei dies auch eine Folge der linken Politik, sagte er.

(sda/buet)

weitere Inhalte

«10vor10»-Serie: Im Schatten der Glitzermetropole

 
Gaddafi (keystone)
Tagesschau Sendungssignet

Das Wetter von morgen

 
Bildausschnitt Teletext Startseite 100

SF teletext auch im Internet

 
Logo von SF Wissen
Logo von Schweizer Radio DRS
Telefonnummer Schweizer Fernsehen 044 305 666 11 und E-Mail-Adresse augenzeuge@sf.tv vor nächtlichem Hintergrund.
Schriftzug «Tagesschau Backstage» vor der Bildschirmwand im Regieraum.

Hinter den Kulissen

Ein Tag mit dabei in der Redaktion Tagesschau

 
 

Blog

 

Seitenende Startseite
zur Unterrubrikenauswahl
zum Inhalt
Kontakt
Sitemap
Suche
Weitere Inhalte
Hauptrubriken Auswahl
Sendungen A-Z