International
Flucht Richtung Europa endet oft tödlich
Über tausend Opfer seit Jahresbeginn
Seit Beginn des Jahres sind 1096 Menschen bei dem Versuch, in ein EU-Mitgliedsland zu flüchten, ums Leben gekommen. Wie die italienische Organisation Festung Europa in Rom mitteilte, starben allein im September 99 Flüchtlinge.
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Die Zahlen der Organisation basieren vor allem auf Medienberichten aus Spanien, Griechenland, Italien und Malta. Diese Mittelmeeranrainer sind bevorzugte Ziele der Flüchtlinge, von denen viele bei der Überfahrt aus Afrika mit seeuntüchtigen Booten in Not geraten.
Von den knapp 100 Toten im September versuchten 43 die spanischen Kanaren zu erreichen, 19 wollten auf die französische Insel Mayotte im Indischen Ozean.
Nach Angaben von Festung Europa haben 2007 vor allem die Einwandererströme nach Sizilien nachgelassen.
Gleichzeitig habe dort aber die Zahl der Todesopfer zugenommen. 500 Menschen seien bei dem Versuch, über Sizilien heimlich nach Italien einzureisen, ums Leben gekommen. 2006 waren es demnach noch 302.
Nach den Erhebungen von Festung Europa sind seit 1988 mindestens 10'335 Menschen auf dem Weg nach Europa gestorben.
(sda/halp)
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