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Schweizer Wirtschaft auf gutem Kurs

Dienstag, 2. Oktober 2007, 8:27 Uhr, Aktualisiert 16:09 Uhr

Seco erhöht BIP-Prognose für 2007

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) erhöht trotz der inzwischen bei der Grossbank UBS eingeschlagenen Finanzmarktkrise die Prognosen für das diesjährige Schweizer Wirtschaftswachstum. Die Risiken für 2008 seien aber gestiegen.

Ein Arbeiter hebt mit einem Gabelstapler ein Palett. Links im Bild stehen auf einem Palett der Deutschen Bundesbahnen mehrere Produkte.
Bei den Exporten rechnet Seco unter anderem für 2008 mit einer Verlangsamung. (keystone)

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Aufgrund der lebhaften Wirtschaftsentwicklung im ersten Halbjahr korrigieren die Ökonomen des Bundes ihre Prognose für die Zunahme des Bruttoinlandproduktes (BIP) im Jahr 2007 von bisher 2,3 auf 2,6 Prozent nach oben.

Für 2008 rechnet das Seco insbesondere bei den Exporten und den Ausrüstungsinvestitionen mit einer Verlangsamung. Wegen der Krise auf den Finanzmärkten und den gestiegenen Erdölpreisen seien die Konjunkturrisiken gestiegen. Dennoch prognostiziert das Seco für 2008 unverändert ein Wachstum der Schweizer Wirtschaft von 1,9 Prozent.

Am stärksten von der Finanzmarktkrise sei die US-Konjunktur betroffen. Ein Abgleiten der USA in eine Rezession sei aber nicht zu erwarten, schreibt das Seco.

Bei der Arbeitslosigkeit in der Schweiz erwartet das Staatssekretariat eine weitere Entspannung. Die Arbeitslosenquote dürfte im laufenden Jahr im Schnitt auf 2,7 Prozent sinken, 2008 werde die Rate voraussichtlich auf 2,4 Prozent zurückgehen. Somit würde die Zahl der Arbeitslosen auf rund 95'000 sinken.

(sda/bers)