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US-Immobilienkrise belastet Citigroup

Montag, 1. Oktober 2007, 14:42 Uhr

60 Prozent weniger Gewinn erwartet

Im Zuge der Hypothekenkrise rechnet die US-Grossbank Citigroup im dritten Quartal mit einem massiven Gewinneinbruch. Das Nettoergebnis werde um etwa 60 Prozent unter dem des Vorjahres liegen, teilte das nach Marktwert grösste Finanzinstitut der USA mit.

Dies sei auf Verwerfungen im Anleihegeschäft, Abschreibungen auf Kreditzusagen für Grossübernahmen und Hypothekendarlehen sowie steigende Kosten bei Privatkrediten zurückzuführen. Konzernchef Charles Prince sprach von einer klaren Enttäuschung. Im vierten Quartal sei aber mit einer Rückkehr zu einer normalen Gewinnentwicklung zu rechnen.

Für die schlechte Ergebnisentwicklung verantwortlich sind unter anderem Vorsteuerabschreibungen von 1,4 Milliarden Dollar für die Finanzierung von Übernahmen und ein Vorsteuerverlust von 1,3 Milliarden Dollar bei der Bewertung von Bonds mit zweitklassigen Hypothekenkrediten. Die Kosten für das Kreditgeschäft der Privatkundensparte würden um etwa 2,6 Milliarden Dollar steigen, erklärte Citigroup.

(reuters/ap/bers)