Wirtschaft
EBK sieht keine Gefahr für Anleger
Verluste können abgefedert werden
Die Eidgenössische Bankenkommission (EBK) hat die Verluste der UBS im dritten Quartal dieses Jahres als sehr bedauerlich bezeichnet. Für die Einleger und Gläubiger der grössten Schweizer Bank bestehe aber absolut kein Grund zur Beunruhigung, sagte der EBK-Sprecher.
Er verwies auf die sehr guten Zahlen der UBS im ersten Halbjahr 2007 und sagte, die UBS verfüge über eine sehr hohe Eigenkapitaldecke und eine gute Liquidität. Die Verluste, die nicht alle Geschäftsbereiche beträfen, müssten in diese Relationen gesetzt werden. Es sei davon auszugehen, dass die Verluste allein durch die guten bisherigen Resultate abgefedert werden könnten.
Die EBK ist als Aufsichtsbehörde seit längerem in engem Kontakt mit der UBS und wurde vorab über die Entwicklung informiert, wie der EBK-Sprecher weiter sagte.
Man habe auch die Aussagen der Credit Suisse zum dritten Quartal zur Kenntnis genommen. Eine Umfrage bei den übrigen Banken habe ergeben, dass diese von der Krise auf dem US-Hypothekenmarkt nicht oder nur in vernachlässigbarem Ausmass betroffen seien.
(ap/bers)
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