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Die Militärjustiz will am kommenden Donnerstag über den Inhalt und das weitere Vorgehen informieren, wie ein Sprecher Berichte der Sonntagspresse bestätigte.
Entweder leitet die Militärjustiz eine Voruntersuchung wegen Verdachts auf fahrlässige Tötung ein, oder sie stellt die Ermittlungen ein.
Bei dem Unglück vom vergangenen 12. Juli war oberhalb des Rottal-Sattels ein Schneebrett niedergegangen. Nicht geklärt ist bisher, ob zwischen dem Abgang der Lawine und dem Absturz der sechs Soldaten ein kausaler Zusammenhang besteht.
Unglück löste nationale Debatte aus
Von insgesamt 14 Armeeangehörigen, die sich damals im Aufstieg zur Jungfrau befanden, stürzten sechs in den Tod, während die anderen acht überlebten. Unter den Überlebenden sind auch die beiden Bergführer; sie sind im Verfahren der Militärjustiz bisher nur Auskunftspersonen und nicht Beschuldigte.
Nach dem Unglück war eine Kontroverse darüber entbrannt, ob die Tour der Gebirgsrekrutenschule nach den starken Schneefällen der vorangegangenen Tage nicht zu riskant gewesen war.
(ap/horm)
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