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International

Internationale Gemeinschaft erhöht Druck

Samstag, 29. September 2007, 6:58 Uhr, Aktualisiert 11:31 Uhr

Auch China versucht zu schlichten

Die internationale Gemeinschaft erhöht ihren diplomatischen Druck, um der Gewalt der Militärjunta in Burma ein Ende zu bereiten. Nun rief auch China die Machthaber eindringlich zu einem friedlichen Vorgehen auf. Der UNO-Sonderbeauftragte Ibrahim Gambari ist zur Entschärfung der Lage nach Burma gereist.

Vier Mönche in orangen und roten Gewändern halten farbige Fahnen
Auf der ganzen Welt nehmen Proteste gegen die Militärs in Burma zu (Bild: Demonstration in Washington). (reuters)

«China wünscht, dass alle Parteien sich zurückhalten und friedliche Methoden anwenden», sagte der chinesische Regierungschef Wen Jiabao.

Der britische Premier Gordon Brown rief die internationale Gemeinschaft zu verstärktem Druck auf das Regime in Burma auf. Nach Medienberichten sprach sich Brown für neue EU-Sanktionen aus, die sobald als möglich in Kraft treten sollten.

Die USA verhängten Einreiseverbote über fast 40 Führungsmitglieder der burmesischen Militärjunta und ihre Familienangehörigen. Diese Massnahme sei laut dem US-Aussenministerium «eine Antwort auf die Repression des Regimes gegen die eigene Bevölkerung.»

Nach Meldungen des burmesischen Staatsfernsehens waren am Mittwoch und Donnerstag zehn Menschen bei den Protesten getötet worden, darunter ein japanischer Pressefotograf.

Westliche Diplomaten in Rangun gehen indes davon aus, dass die Zahl der Opfer tatsächlich wesentlich höher liegt. Eine schwedische Diplomatin in Rangun berichtete von einem Augenzeugen, der 35 Leichen gesehen habe.

(sda/fref)