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Wirtschaft

Fehler in Berichterstattung zu Swissfirst-Affäre

Sonntag, 23. September 2007, 13:21 Uhr

«SonntagsBlick» entschuldigt sich bei Thomas Matter

Der «SonntagsBlick» hat Fehler bei der Berichterstattung über den Fall Swissfirst eingeräumt. Chefredaktor Marc Walder entschuldigte sich dafür in der jüngsten Ausgabe der Zeitung beim ehemaligen Chef der Bank, Thomas Matter.

Thomas Matter schaut nachdenklich. Mit der einen Hand stützt er sein Kinn.
Ex-Swissfirst-Chef Matter hat seine Sichtweise der Swissfirst-Affäre in einem Buch verarbeitet. (keystone)

Zugleich gewährte die Zeitung Matter ein Interview, in dem dieser sagte, Walder habe ihm angeboten, die Differenzen in Bezug auf die Berichterstattung von «Blick» und «SonntagsBlick» auf einer journalistischen Ebene zu bereinigen. Dies habe er angenommen.

Matter gab weiter bekannt, dass er ein Buch mit dem Titel «Swissfirst - Die verlorene Ehre einer Schweizer Bank» über seine ehemalige Bank geschrieben hat. Darin werde er auch die Kontroverse mit dem früheren Swissfirst-Grossaktionär Rumen Hranov detailliert wiedergeben. Ohne dessen Intervention hätte es keinen Fall Swissfirst gegeben, sagte Matter.

Matter war im Zuge der Kontroverse über die Umstände der Fusion zwischen den Banken Swissfirst und Bellevue zurückgetreten. Er wurde auch von der Eidgenössischen Bankenkommission (EBK) gerügt, hat diese Verfügung aber beim Bundesgericht angefochten.

Hängig sind im weiteren Strafverfahren der Zürcher Staatsanwaltschaft gegen Matter und gegen Hranov.

(ap/sda/bers)