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Meier-Schatz braucht Personenschutz

Sonntag, 9. September 2007, 11:29 Uhr, Aktualisiert 10.09.2007, 2:02 Uhr

Rundum-Bewachung nach massiven Drohungen

Am Mittwoch publizierte die Geschäftsprüfungskommission ihren Bericht zum Fall Roschacher: Seitdem steht die GP-Subkommissionspräsidentin Lucrezia Meier-Schatz unter Polizeischutz, denn sie wird massiv bedroht.

Ein Polizist von hinten. Auf seiner Jacke steht «Polizei». Er hat seine Hände hinter dem Rücken verschränkt.
Die Präsidentin der Subkommission Lucrezia Meier-Schatz wird von der Polizei rund um die Uhr bewacht. (reuters)

Laut «SonntagsBlick» bewacht der Bundessicherheitsdienst Lucrezia Meier Schatz (CVP/SG) rund um die Uhr. «Es gab massive Drohungen», sagte der CVP-Generalsekretär Reto Nause.

Schon am Donnerstag verhöhnte SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli die Politikerin aus dem Toggenburg als «charakterlich nicht in Ordnung» und schürte damit Feindseligkeiten.

Für die Polizei gilt sie als PEP, als «politisch exponierte Persönlichkeit» - wie Bundesräte und Staatsgäste.

Ihre Post darf Meier-Schatz nicht mehr selber öffnen: Sicherheitsbeamte kontrollieren ihre Korrespondenz. Anonyme Schreiben landen ungeöffnet im Abfallkübel.

(«SonntagsBlick»/godc)