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Couchepin wittert Faschismus

Freitag, 7. September 2007, 11:15 Uhr, Aktualisiert 08.09.2007, 20:32 Uhr

Kein Komplott gegen Bundesrat Blocher

Das derzeitige politische Klima erinnert Bundesrat Pascal Couchepin an die 1930-er Jahre und den Faschismus. Es gebe keinen Komplott, um jemanden aus dem Bundesrat zu werfen, sagte der Innenminister in einem Interview mit dem Tessiner Radio RSI.

Porträt von Bundesrat Pascal Couchepin.
Bundesrat Couchepin wirft der SVP «Propaganda im negativsten Sinn des Wortes» vor. (reuters)

Laut Couchepin ist aber «niemand, auch der Duce nicht», unverzichtbar für das Wohlergehen des Landes. Der SVP, die immer wieder von Komplotten gegen Bundesrat Christoph Blocher spricht, warf Couchepin «Propaganda im negativsten Sinn des Wortes» vor.

In die Stimmbürger wiederum hat er volles Vertrauen: «Das Schweizer Volk besteht zum grossen Teil aus vernünftigen Leuten, die sich eine eigene Meinung bilden können.» Auf den Bericht der Geschäftsprüfungskommission zur Affäre Blocher-Roschacher ging Couchepin in dem am Freitagmorgen ausgestrahlten Interview nicht ein. Er werde das Dossier übers Wochenende lesen, sagte er.

(sda/widb)