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Eisenbahngewerkschaft nicht erstaunt

Donnerstag, 16. August 2007, 11:27 Uhr

Harsche Kritik an der Strategie der SBB

Die Eisenbahnergewerkschaft SEV zeigt sich nicht überrascht vom Rücktritt des SBB-Cargo-Chefs Daniel Nordmann.

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Der Abgang komme zwar plötzlich, angesichts der eingefahrenen Verluste im Ausland erstaune er aber nicht, teilte die SEV mit.

Nordmann habe es über Jahre verpasst, die SBB Cargo gewinnbringend zu führen, teilte der Schweizerische Eisenbahn- und Verkehrspersonal-Verband (SEV) mit. Auch übt der SEV harsche Kritik an der Strategie der Muttergesellschaft SBB und dem Bundesrat: Das forcierte Wachstum im Ausland fresse viel Geld.

Dieses Geld fehle im Inland, wo laut SEV bereits ein Abbau beim Service public festzustellen ist und verweist auf die Aufhebung von Verladestationen. Deshalb fordert der SEV im Güterverkehr eine Ausrichtung auf das Inland.

Sollte sich an der Strategie nichts ändern, werde der neue Chef mit den gleichen Probleme kämpfen wie der alte. Vom neuen Leiter der SBB Cargo erwartet die Eisenbahngewerkschaft zudem eine Sozialpartnerschaft, «die auf einem konstruktiven Dialog aufbaut.»

(sda/kons)