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International

EU berät über Massnahmen gegen Tierseuche

Mittwoch, 8. August 2007, 16:52 Uhr

Werden Schutzbestimmungen verschärft?

Veterinärexperten aus den 27 Mitgliedstaaten der EU sind in Brüssel zu Beratungen über die Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche in Grossbritannien zusammengetroffen.

Eine tote Kuh wird abtransportiert.
Die EU untersucht die von London ergriffenen Schutzmassnahmen. (keystone)

Gemeinsam mit Fachleuten der EU-Kommission wollen sie entscheiden, ob die von London ergriffenen Schutzmassnahmen verschärft werden müssen oder gelockert werden können.

Warnung vor voreiligen Vermutungen

Ein Sprecher der EU-Kommission sagte, der Veterinärausschuss werde die Lage eingehend diskutieren und dann «über die angemessene Antwort entscheiden». Er warnte vor voreiligen Vermutungen.

Zwar hätten unabhängige britische Ermittler mitgeteilt, das Virus sei «mit grosser Wahrscheinlichkeit» aus einem von zwei Laboren in Pirbright 60 Kilometer von London entfernt entwichen. «Es gibt aber noch keine endgültige Feststellung zur Frage, wo das Virus hergekommen ist.»

Keine Beratungen über Pirbright

Über die Frage, ob Pirbright weiterhin ein Referenzlabor der EU für alle Untersuchungen von Maul- und Klauenseuche, Blauzungenkrankheit und Bläschenkrankheit bleiben dürfe, stehe jetzt keine Entscheidung an. Allein in diesem Jahr erhält das britische Labor rund 773'000 Euro für seine Arbeit.

(sda/widb)

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