Schweiz
Autopsie an Rekruten abgeschlossen
Trauerfeiern für die Bergopfer
Für mehrere Opfer des Lawinenunglücks an der Jungfrau finden am Montag Abdankungsfeiern statt. Der militärische Untersuchungsrichter hat die sterblichen Überreste der Getöteten den Familien übergeben.
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Zuvor hätten die in solchen Fällen notwendigen Autopsien durchgeführt werden müssen, sagte ein Sprecher der Militärjustiz. Laut diesem wurden insbesondere Blutuntersuchungen gemacht. Zudem mussten die Opfer von den Rechtsmedizinern identifiziert werden.
Bis am Samstag waren die Untersuchungen abgeschlossen und alle Leichen freigegeben. In solch dringenden Fällen werde 24 Stunden gearbeitet, sagte der Militärsprecher. Angehörige und Freunde können nun in den kommenden Tagen von den Verunglückten Abschied nehmen.
Gemäss der Walliser Tageszeitung «Le Nouvelliste» finden für drei der getöteten jungen Männer am Montag im Wallis Messen statt. Eine Abdankung in Châble ist für den Morgen angesetzt, eine weitere auf den Nachmittag in Saint-Maurice.
Für den aus dem Kanton Freiburg stammenden Rekruten findet gemäss «La Liberté» ebenfalls am Montag in Jaun (FR) eine Trauerfeier statt. Die offizielle Trauerfeier für die sechs Opfer findet am Dienstag um 14 Uhr in der Kirche Andermatt (UR) statt.
Teilnehmen werden die Angehörigen der Verstorbenen, Vertreter der Behörden und auch Bundesrat Samuel Schmid. Auch Vertreter aus den Kantonen der Opfer wollen der militärischen Zeremonie beiwohnen.
Bei dem Lawinenunglück an der Jungfrau waren am Donnerstag fünf Rekruten und ein Wachtmeister getötet worden. Vier der Opfer stammen aus dem Kanton Wallis, je eines aus Freiburg und der Waadt.
(sda/bosy)
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