Kultur
Schells Operetten-Debut begeistert
Zahlreiche Zuschauer an «Wiener Blut»
Der Schweizer Schauspieler, Regisseur und Oscar-Preisträger Maximilian Schell hat bei den Seefestspielen im österreichischen Mörbisch erstmals eine Operette inszeniert - mit überwältigendem Erfolg.
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Schell rückt in seiner pointierten Inszenierung von Johann Strauss' «Wiener Blut» die politische Dimension der Geschichte zur Zeit des Wiener Kongresses in den Vordergrund, ohne auf den Witz und die erotischen Spitzen der turbulenten Verwechslungskomödie zu verzichten.
Eine Mischung, die bei den Premierengästen auf Begeisterung und Zustimmung stiess.
Das Publikum der Open-Air-Bühne am Neusiedler See feierte gleichermassen Regisseur Schell und seinen Bühnenbildner Rolf Langenfass wie das Sänger-Ensemble mit Noemi Nadelmann, Rainer Trost, Margareta Klobucar und Renee Schüttengruber an der Spitze.
Zusätzlich zu den Live-Gästen verfolgten nach Angaben des Fernsehsenders ORF fast 600'000 Zuschauer die Live-Übertragung. Dazu kamen mehr als 400'000 Zuseher beim Sender 3sat.
Das beliebte Operetten-Festival Mörbisch unter Intendant Harald Serafin, das jährlich rund 220'000 Gäste anzieht, begeht mit der Inszenierung auch sein 50-jähriges Bestehen.
(sda/hesa)
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