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Basler an verseuchtem Wasser erkrankt

Freitag, 6. Juli 2007, 15:11 Uhr

Bakterien in Wasserleitungen von Liestaler Wohnungen

Wegen erhöhten Legionellenkonzentrationen im Warmwassersystem sind in Liestal/BL zwei Menschen erkrankt. In einem Fall war die Erkrankung lebensgefährlich.

Drei Finger halten ein Glas, das mit trübem Wasser gefüllt ist.
Bakterienhaltiges Wasser liess zwei Basler erkranken. (reuters)

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Einer der beiden Krankheitsfälle war schon vor rund zwei Monaten aufgetreten, erklärte der Baselbieter Kantonsarzt Dominik Schorr. Das Kantonslabor habe darauf erhöhte Konzentrationen an Legionellen im Warmwasser der betreffenden Wohnungen festgestellt.

Die Liegenschaftsvermieterin habe bei Bekannt werden sofort die Wassertemperatur erhöht. Betroffen waren insgesamt 230 Wohnungen in der Überbauung. Derzeit sind weitere Messungen im Gange.

Legionellen sind Bakterien, die stets im Wasser vorkommen. In stehendem, 25 bis 45 Grad warmem Wasser können sie sich jedoch stark vermehren. Der Kontakt mit infiziertem Wasser kann zu Erkrankungen mit oft schwerem Verlauf führen, die bei immungeschwächten Personen auch tödlich verlaufen kann.

Laut dem Kantonsarzt werden in Baselland jährlich etwa 10 bis 20 Erkrankungen wegen Legionellen gemeldet. Das Ermitteln der Quellen sei relativ schwierig. Die Erkrankungen seien sehr ernst zu nehmen.

(sda/fref)