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Kunst für Bahnhof Bern zu teuer

Freitag, 6. Juli 2007, 11:31 Uhr, Aktualisiert 14:28 Uhr

Regierung verzichtet auf Kunstprojekt

Der Glasbaldachin auf dem Berner Bahnhofsplatz wird nun doch nicht künstlerisch gestaltet. Die Stadtregierung will das umstrittene Projekt des Zürcher Künstlers Markus Weiss nicht realisieren, weil es zu teuer sei.

Das Bild zeigt ein Modell des neuen Glasdachs über den Berner Bahnhofsplatz. Mit darauf: Ein rotes Tram und ein paar Menschen.
Der neue Baldachin am Berner Bahnhof wird nicht künstlerisch bereichert. (bern.ch)

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Die grüne Stadtberner Baudirektorin Regula Rytz sagte, der Kredit von 500'000 Franken reiche nicht aus. Die bisherige Planung hat die Stadt 150'000 Franken gekostet.

Weiss hatte das Kunstprojekt im Auftrag der Exekutive ausgearbeitet. Es sah vor, dass während den Sessionen im Bundeshaus die Abstimmungsergebnisse des Nationalratssaals mit roten und grünen Lämpchen aufgezeigt würden. Die Visualisierung der Abstimmungen wäre auf das gläserne Dach des Baldachin projiziert worden, der im Rahmen des Bahnhofsplatzumbaus gebaut wird.

Auch zwei weitere Teilprojekte aus Weiss' künstlerisch-politischer Intervention wird nun nichts. Unter anderem wollte der Künstler auf dem Bahnhofsplatz eine Telefonkabine installieren, mit der jedermann mit dem Bundespräsidenten oder dem Stadtpräsidenten hätte in Verbindung treten können.

(sda/fref)