Vermischtes
Abschied von «Heiri» Müller
20 Jahre «Tagesschau»-Moderator
Abschied von der «Tagesschau»: Heinrich Müller hat am Freitagabend im Schweizer Fernsehen (SF) zum letzten Mal moderiert - seriös und pannenfrei. Um 19.30 Uhr liess zunächst nur die goldene Krawatte erahnen, dass es um einen besonderen Auftritt ging.
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Es folgten zwei Live-Interviews mit Korrespondenten im Wallis und im Nahen Osten. Erst ganz am Schluss der Hauptausgabe der «Tagesschau», nach 20 Minuten, war es so weit: Ein sichtlich und hörbar bewegter Müller kündigte einen Beitrag über sich selber an.
Archivaufnahmen zeigten den «Tagesschau»-Profi in der Redaktion, auf Auslandreportage, beim lockeren Vorgespräch vor einem Interview mit Christoph Blocher und in einer Moderation am Tag der Terroranschläge vom 11. September 2001 in den USA.
Auch Bilder von einem Konzernauftritt des rockenden Journalisten durften nicht fehlen.
In seinen Abschiedsworten sagte Müller mit Tränen in den Augen, im Kern sei es immer nur um eines gegangen, das Tagesgeschehen verständlich zusammenzufassen.
Nach 24 Jahren bei der «Tagesschau» sei es für ihn nun Zeit, mit der Musik noch einmal ein neues Kapitel aufzuschlagen. Dem «Adieu» an die Zuschauer und dem Dank für deren Zuneigung folgten die Worte: «Ich wünsche Ihnen wie schon immer in all den Jahren einen schönen Abend.»
Die letzten Bilder waren eine lange Umarmung mit der «10vor10»-Moderatorin mit Susanne Wille, die zuvor die Hinweise auf das abendliche Nachrichtenmagazin gegeben hatte.
Der 61-jährige promovierte Jurist und Pfarrerssohn will sich künftig ganz der Rockmusik widmen und hat sich bereits für mehrere Open Airs in diesem Sommer engagieren lassen.
«Die Jungen finden es bisweilen ein bisschen komisch, dass einer mit Glatze und Brille Rockmusik macht, doch ich lasse mich nicht beirren», hatte er dem «SonntagsBlick» verraten.
(sda/fisp)
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