Schweiz
Der biometrische Pass wird Pflicht
Schengen fordert höhere Datenschutzstandards
Der neue biometrische Schweizer Pass mit Gesichtsbild und Fingerabdrücken soll 2009 definitiv eingeführt werden.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Die meisten Schweizerinnen und Schweizer besitzen den «Pass 03». Dieser ermöglicht das Reisen weltweit; in die USA freilich nur dann, wenn er vor dem 26. Oktober 2006 ausgestellt wurde. Wer mit einem später ausgestellten Pass in die Vereinigten Staaten reisen will, braucht ein Visum. Visumsfreies Einreisen ist ansonsten nur möglich mit dem biometrischen Schweizer Pass 06.
Jetzt muss die Schweiz mit einem «Pass 09» einen Schritt weiter gehen, da im ganzen Schengen-Raum ein biometrischer Ausweis vorgeschrieben ist, welcher Gesichtsbild und zwei Fingerabdrücke enthält. Schliesst sich die Schweiz Mitte 2007 dem Schengener System an, hat sie noch zwei Jahre Zeit, die neuen Papiere einzuführen.
Mittels eines elektronischen Zertifikats wird die Schweiz gezielt steuern, welchen Stellen und Ländern sie den Zugriff auf die im Ausweis gespeicherten Fingerabdrücke gewähren will. Damit wende die Schweiz die höchsten Standards in Sachen Datenschutz an, wird seitens Bundesbehörden betont. Wie die übrigen Daten aus dem «Pass 09» werden die Fingerabdrücke im Informationssystem Ausweisschriften (ISA) hinterlegt, das Missbräuche verhindern soll. Die Abfrage von Daten zur Fahndung und Ermittlung bleibt hingegen verboten.
Den Preis des Passes will der Bundesrat kostendeckend, aber möglichst tief halten. Der Bund rechnet bei jährlich 500'000 Pässen mit Kosten von rund 67 Franken pro Exemplar.
(sda / witr)
Meldungen im Tagesverlauf
- Heli-Absturz im Berner Oberland
- Atomstreit: Neue Gespräche mit dem Iran vereinbart
- Erb muss das Schloss Eugensberg zurückgeben
- KOF-Leiter: Euro-Ausstieg Griechenlands würde auch Schweiz treffen
- Käser und Liess im Final geschlagen
- Weder Strahlentote noch Krankheiten nach Fukushima
- Guardini übersprintet Cavendish
- Womit uns Mutter Natur letztes Jahr überrascht hat
- Di Matteo lehnt Chelsea-Offerte ab
- GC holt Shkelzen Gashi von Aarau
- Millionenbusse nach «Kassensturz»-Bericht
- Skandal-Arzt Malm verliert die Bewilligung
- An P. Diddys Party: «Bitte Schuhe ausziehen!»
- Starke Infektion: Elton John braucht «komplette Bettruhe»
- Strafanstalt Bellechasse: «Druck nach Ausbruch der Häftlinge gross»
- Die Auto-Energieetikette hilft sparen


Atomausstieg – Bund plant 800 grosse Windkraftanlagen
Erb muss das Schloss Eugensberg zurückgeben
KOF-Leiter: Euro-Ausstieg Griechenlands würde auch Schweiz treffen
Bienenschmuggler aufgeflogen – Dutzende Völker tot
Heli-Absturz im Berner Oberland
Atomstreit: Neue Gespräche mit dem Iran vereinbart
EU-Sondergipfel im Zeichen des Wachstums
«Obszöne» Lady Gaga spaltet Indonesien
Rime ist neuer Präsident des Schweizerischen Gewerbeverbands
Ausschaffungs-Initiative: Bundesrat schwenkt auf Automatismus ein
Wegelin & Co. ist offiziell «flüchtig» vor US-Justiz
Inder und Saudis kaufen bei Pilatus Flugzeuge ein


















