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International

G8-Steinwerfer muss hinter Gitter

Dienstag, 5. Juni 2007, 15:47 Uhr, Aktualisiert 16:15 Uhr

Im Schnellverfahren zu 10 Monaten Haft verurteilt

Drei Tage nach den G8-Krawallen in Rostock ist der erste der ermittelten Steinwerfer verurteilt worden. Der 31-Jährige erhielt eine zehnmonatige Haftstrafe ohne Bewährung.

Polizisten schützen sich mit Schutzschildern vor fliegenden Steinen und Bierflaschen.
Die rasche Verurteilung eines Steinwerfers soll Nachahmer abschrecken. (keystone)

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Wie das Amtsgericht Rostock weiter mitteilte, hatte der nicht vorbestrafte Mann «mehrfach mit Steinen gezielt nach Polizisten» geworfen.

Das Gericht urteilte in einem beschleunigten Verfahren, das oft zur Abschreckung von Nachahmern angewandt wird. Acht weitere Fälle werden am Mittwoch verhandelt.

Bei den schweren Ausschreitungen am Rande der Anti-G8-Demonstration am Samstag waren 433 Polizisten verletzt worden.

(sda/sidd)