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Porta Alpina in der Schwebe

Mittwoch, 16. Mai 2007, 14:27 Uhr, Aktualisiert 23:55 Uhr

Bundesrat wartet Machbarkeitsstudie ab

Der Bundesrat hat den Entscheid um die Porta Alpina verschoben. In Bezug auf Kosten und Betrieb zum unterirdischen Bahnhof bei Sedrun seien noch Fragen offen.

ein Blau-Weiss-Roter Aufkleber mit Schriftzug Porta Alpina auf einem grauen Abfallcontainer
Eine Hauptinvestition des Bundes in Porta Alpina ist weiterhin fraglich. (keystone)

Dies teilte das Verkehrsminister Moritz Leuenberger mit. Die Fragen könnten erst geklärt werden, wenn zusätzliche Informationen über den künftigen Betrieb des Gotthard-Basistunnels vorlägen, hiess es.

Das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation erhielt den Auftrag des Bundesrates, diese Fragen bis spätestens 2012 zu klären. Danach sei ein Antrag über die Hauptinvestitionen zu stellen.

Der Bundesrat will laut Leuenberger erst einen Beschluss fällen, wenn ein konkretes Bauprojekt und ein Betriebskonzept vorliege. Abzuklären seien zudem die genauen Auswirkungen des umstrittenen Projektes auf den Bahnverkehr.

Die Porta Alpina könne etwa drei Jahre nach Inbetriebnahme des Basistunnels durch den Gotthard betriebsbereit sein, wenn der Bundesrat dem Antrag zustimme, hiess es in der Erklärung des UVEK.

Im Oktober 2005 hatte der Bundesrat Bundesbeiträge in der Höhe von 7,5 Millionen Franken für die Mitfinanzierung der Vorinvestition in die Porta Alpina beschlossen.

(ap/fref)