Schweiz
Mehr Mitsprache in der UNO
Politiker fordern ein Parlament
400 Abgeordnete aus 70 Ländern fordern mehr Mitsprache der Bevölkerung bei der UNO. In der Schweiz haben 48 National- und Ständeräte den Appell für ein UNO-Parlament unterzeichnet.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Angesichts der wachsenden globalen Probleme müssten die Bevölkerungen besser und direkter in die Tätigkeit der UNO und ihrer internationalen Organisationen eingebunden werden, heisst es im Appell. Daher soll bei der UNO ein Parlament eingerichtet werden.
Der Aufruf ist das Herzstück einer internationalen Kampagne, die in Bern vorgestellt wurde. Sie wird in diesen Tagen auch in Vancouver, London, Dar es Salaam und Buenos Aires präsentiert.
Die Schweiz hat bei der Lancierung des Aufrufs eine Vorreiterrolle gespielt, wie die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mitteilte. Im Februar 2005 hatten über 100 Nationalrats- und Ständeratsmitglieder einen Brief an den damaligen UNO-Generalsekretär Kofi Annan unterzeichnet.
Darin forderten sie Annan auf, im Rahmen der aktuellen Reformdebatte die Einrichtung einer Parlamentarischen Versammlung zu prüfen. Eine solche ist Hauptanliegen des 2004 in Berlin gegründeten Komitees für eine demokratische UNO (KDUN). In der Schweiz wird das KDUN durch die GfbV vertreten.
Dem KDUN schwebt ein 700 bis 900-köpfiges Gremium vor. Vertreten wären alle Länder mit in der Verfassung verankerten Parlamenten. Die Schweiz könnte höchstens vier bis fünf Sitze besetzen.
(sda/hues)
Meldungen im Tagesverlauf
- UNO erwägt gemeinsame Beobachtermission mit Arabern in Syrien
- 3D-Drucker erstellt Objekte auf Knopfdruck
- Gespräche über Nacht: Einigung in Athen in Sicht
- Barça steht im Cup-Finale, Juve schlägt Milan
- US-Steuerstreit: UBS gab Daten von Konkurrenten weiter
- Gladbach und Bayern im Cup-Halbfinal
- Neue Details zu Majak-Uran in Schweizer AKW
- Kältewelle und Sturm: Der Winter zeigt sich von der erbarmungslosen Seite
- US-Senator macht mit Steuergesetz Druck auf die Schweiz
- Antarktis: Russen bohren Rekord-Loch zu Riesensee
- AKW Mühleberg notfallmässig abgeschaltet
- Capello tritt als Englands Nati-Trainer zurück
- «Seegfrörni»: Erste Eisflächen für Schlittschuhläufer freigegeben
- Morden in Syrien geht weiter – Homs unter Raketenbeschuss
- Häufige Eisenbahn-Suizide von Schweizer Jugendlichen
- Galaktisches Dinner: Zwerg frisst Zwerg


Kältewelle und Sturm: Der Winter zeigt sich von der erbarmungslosen Seite
Gespräche über Nacht: Einigung in Athen in Sicht
US-Senator macht mit Steuergesetz Druck auf die Schweiz
Hersteller will Preis für Gripen senken
UNO erwägt gemeinsame Beobachtermission mit Arabern in Syrien
3D-Drucker erstellt Objekte auf Knopfdruck
US-Steuerstreit: UBS gab Daten von Konkurrenten weiter
Einigung über Megafusion zwischen Glencore und Xstrata
Kein Käse: Schweizer Produkte trotz Frankenstärke beliebt
Bis heute Mittag: Ultimatum der Kreditgeber an Athen
Klirrender Frost krallt sich in ganz Europa fest
AKW Mühleberg notfallmässig abgeschaltet
Der Schweiz droht der Verkehrsinfarkt
Morden in Syrien geht weiter – Homs unter Raketenbeschuss
















