Vermischtes
34-Tonnen-Magnet installiert
Neuer Cern-Teilchenbeschleuniger bald fertig
Am Forschungsinstitut Cern in Genf ist der letzte Magnet des neuen Teilchenbeschleunigers (LHC) in den 27 Kilometer langen Ringtunnel versenkt worden. Das Teil ist 15 Meter lang und wiegt 34 Tonnen.
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Es wurde unter Anwesenheit zahlreicher Gäste und Cern-Mitarbeiter mit einem Riesenkran rund 50 Meter tief in eine Öffnung im Boden gelassen. Damit konnte eine wichtige Etappe beim Bau der leistungsfähigsten Installation dieser Art abgeschlossen werden.
Insgesamt 35'000 Tonnen Material wurden während des Baus im Tunnel untergebracht und installiert, wie Projektleiter Lyn Evans sagte. Die Teile mussten mit einer Präzision von Zehntelmillimetern in Position gebracht werden.
Der Tunnel ist ringförmig zwischen dem Genfersee und dem französischen Jura angelegt und befindet sich in Tiefen zwischen 50 und 150 Metern. Insgesamt 1700 Magnete wurden eingebaut.
Ob der Teilchenbeschleuniger im kommenden November überhaupt in Betrieb genommen werden kann, steht noch nicht fest. Bei einem Test Ende März hielt ein Magnet der Belastung nicht stand.
(sda/sch19)
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