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Probleme ohne Ende bei Cisalpino

Freitag, 20. April 2007, 17:04 Uhr, Aktualisiert 21.04.2007, 15:04 Uhr

Lötschberg-Tunnel wird ohne bestellte Neigezüge eröffnet

Die 14 von der SBB bestellten Cisalpino-Neigezüge sind bei der Eröffnung des Lötschberg-Basistunnels am 9. Dezember wegen Lieferproblemen noch nicht einsatzfähig. Trotzdem kann der erste Ausbauschritt auf dieser Achse realisiert werden.

Ein 1:1-Modell eines Cisalpino-Neigezugs steht im Zürcher Bahnhof. Das Zugsmodell sieht nicht zuletzt wegen der langen Nase topmodern aus.
Am 9. Dezember wird kein solcher Hochleistungs-Neigezug (Bild eines Cisalpino-Modellzugs) durch den Lötschberg-Basistunnel fahren. (keystone)

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Die SBB hatte schon vor einem Jahr angekündigt, dass es möglicherweise zu Verzögerungen bei der Auslieferung der 14, rund 30 Millionen Franken teuren Neigezüge kommt. Man habe den Fahrplan darauf ausgerichtet, sagte SBB-Sprecher Roland Binz. Medien hatten bereits darüber berichtet.

Dennoch kann die Cisalpino AG - eine Tochtergesellschaft von SBB und Trenitalia - das Angebot auf der Strecke Basel/Bern-Mailand ab dem Fahrplanwechsel 2007 ausbauen.

Der erste Ausbauschritt besteht laut Binz darin, dass die Reisezeit zwischen der Schweiz und der Metropole in Norditalien um eine Stunde verkürzt wird.

Wenn die 14 bestellten Neigezüge einsatzbereit sind, folgt ein zweiter Ausbauschritt. Dann wird das Angebot zwischen der Schweiz und Mailand von täglich vier auf sechs Züge erhöht. Dies soll laut SBB-Angaben auf den Fahrplanwechsel 2008 hin realisiert werden.

(sda/godc)